Video

Berlin - Dortmund zieht nach dem Sieg gegen Hertha ins Pokal-Finale ein. BVB-Manager Zorc ist selbstbewusst. Berlin setzt auf den Liga-Endspurt. Reaktionen.

Die Chance auf den Titel lebt. Borussia Dortmund zog mit einem 3:0 gegen Hertha BSC ins Finale des DFB-Pokals ein. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

(Alle Hintergründe zu den Pokal-Halbfinals am Donnerstag ab 19.30 Uhr im Volkswagen Pokalfieber im TV auf SPORT1)

Damit kann sich der BVB zumindest noch einen Pokal in dieser Saison sichern - was für Kapitän Mats Hummels zumindest ein kleiner Trost nach dem Aus in der UEFA Europa League wäre. Manager Michael Zorc macht vor dem Endspiel eine selbstbewusste Ansage.

Video

SPORT1 fasst die Stimmen zum Spiel von der ARD und Sky zusammen.

Mitchell Weiser (Hertha BSC): "Natürlich ist man traurig. Es war unser Ziel, ins Finale zu kommen, auch wenn wir wussten, dass es sehr schwer werden würde. Dortmund ist einer der besten Mannschaften Europas. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so viel zugelassen. In der zweiten haben wir dann versucht, mehr nach vorne zu spielen. Das 0:2 war der Genickbruch, da war nichts mehr drin. Sie bestrafen Fehler eiskalt, zu mehr hat es nicht gereicht."

Fabian Lustenberger (Hertha BSC): "Die Enttäuschung ist da, aber wir können auf eine sehr erfolgreiche Pokal-Saison zurückschauen. Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen. Jetzt ist es unsere Pflicht, uns aufzurappeln und wieder auf die Liga zu konzentrieren. Am Samstag wartet ein extrem schwieriges Spiel gegen Bayern auf uns, das wird nicht einfach, vor allem nach diesem Rückschlag heute. Wir lassen uns durch diese Niederlage aber nichts schlecht reden."

Audio

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Rune Jarstein hat uns in der zweiten Halbzeit am Leben gehalten, als wir offensiver spielen wollten. Nach einem Fehler von Brooks stand es 0:2 – dann war es sehr schwierig. Aber unsere Mannschaft ist noch jung, um solche Drucksituationen gegen solche Mannschaften zu bestehen. Jetzt müssen wir kämpfen, damit wir mindestens die Europa League schaffen. Dann haben wir öfter solche Spiele und können daraus lernen."

Gonzalo Castro (Borussia Dortmund): "Es war ganz komisch. Wir haben uns Hertha vorher aggressiver vorgestellt, aber das war in der ersten wie in der zweiten Halbzeit nicht so."

Marco Reus (Borussia Dortmund): "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Berlin hat es sehr eng gemacht, vor allem am Anfang hatten wir aber ein gutes Positionsspiel. Mit dem 1:0 wurde es dann ein bisschen leichter, aber das 2:0 war dann sehr wichtig, dann war der Glaube der Berliner auch verschwunden."

Mats Hummels (Borussia Dortmund): "Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und hochverdient gewonnen. Wir waren mental und körperlich voll da. Das Europa-League-Aus tut nach wie vor sehr weh, wir können im Pokal jetzt einiges wiedergutmachen."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Ich bin sehr zufrieden und sehr glücklich, ein dickes Kompliment an die Mannschaft. Manchmal haben wir aber unsauber gespielt. Wir hatten ohne jeden Druck einige Stockfehler drin, mit denen wir Hertha noch einmal zum Kontern eingeladen haben. Es war nicht nötig. Aber das war keine allgemeine Unzufriedenheit. Ich war sehr zufrieden mit der Dominanz und der Struktur, mit der wir gespielt haben.

Im Finale ist alles möglich. Wir werden uns darauf vorbereiten, die Bayern schlagen zu können. Wir werden an dem Tag auf dem Punkt alles dafür geben, um unser bestes Spiel abzuliefern."

Michael Zorc (Manager Borussia Dortmund): "Es war unser erklärtes Saisonziel, nach Berlin zu gehen. Keine Mannschaft hat es mehr verdient, in dieses Finale zu kommen. Ich erwarte, dass wir das Spiel gewinnen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel