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Die Karriere von Mats Hummels im Trikot von Borussia Dortmund nimmt ein bitteres Ende: Im Endspiel des DFB-Pokal muss er sich mit Schmerzen auswechseln lassen.

In der 78. Minute des DFB-Pokalfinals war Schluss für Mats Hummels, seine Karriere im Trikot von Borussia Dortmund nahm ein bitteres Ende. Mit einer Niederlage in seinem letzten Spiel im BVB-Trikot im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München.

Beim Stand von 0:0 musste er mit Krämpfen ausgewechselt werden.

Hummels war nach einem Zweikampf mit Krämpfen liegengeblieben, konnte die Partie auch nicht fortsetzen, nachdem er ein letztes Mal versucht hatte weiterzuspielen.

Teamkollegen muntern Hummels auf

Mit schmerzverzerrtem Gesicht ging der BVB-Spielführer in Richtung Dortmunder Bank und überreichte vorher die Kapitänsbinde seinem Mannschaftskollegen Marco Reus.

Von seinen Teamkollegen bekam er aufmunternde Worte, Trainer Thomas Tuchel gab ihm einen leichten Klaps auf den Hinterkopf.

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Als Hummels den Platz verließ, ertönten keinerlei Pfiffe aus der Dortmunder Kurve durch das Berliner Olympiastadion. Die Fans wussten: Ihr Kapitän kann einfach nicht mehr.

Schon vor und während der Partie wurde Hummels vom BVB-Anhang ganz normal behandelt. Dabei hatte der Transfer des Innenverteidigers zum Rivalen aus München einige im Dortmunder Fanlager verärgert.

Hummels ist machtlos

Hummels musste dann machtlos zuschauen, wie die reguläre Spielzeit torlos endete und das Spiel in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen ging. Dort verschossen Sven Bender und Sokratis. Hummels stand mit hängendem Kopf vor der Dortmunder Bank.

Nach dem Spiel sagte Hummels zu seiner Auswechslung bei der ARD: "Das will kein Mensch. Ich hatte wie andere auch immer wieder Krämpfe. In der einen Szene muss ich das Sprungelenk unglücklich verdreht haben, da hat der Muskel direkt zugemacht."

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Tuchel meinte dazu anschließend: "Er hat um die Auswechslung gebeten". Die Leistung seines Kapitäns bis zur Auswechslung gefiel Tuchel nicht besonders. "Er kann es besser", sagte der BVB-Trainer. Hummels widersprach seinem Trainer und erklärte, er habe "nichts angedeutet".

Abschied mit Kollegen feiern

Er werde "natürlich mit den anderen den Abschied feiern. Wir hatten eine unfassbar schöne Zeit mit den Jungs, ich werde sie alle sehr vermissen."

Am Sonntag feiert sein ehemaliger und zukünftiger Verein - und SPORT1 ist LIVE dabei: SPORT1 begleitet die Feierlichkeiten des FC Bayern ab ca. 15.15 Uhr im LIVESTREAM und in Ausschnitten während der Übertragung des kleinen Finales zwischen Russland und den USA bei der Eishockey-WM (ab 15 Uhr LIVE im TV).

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