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Jahn Regensburg v Hertha BSC - DFB Cup
Hertha BSC setzte sich bei Jahn Regensburg erst im Elfmeterschießen durch © Getty Images

Hertha BSC zieht mit viel Mühe in die zweite Runde im DFB-Pokal ein. Bei Drittliga-Spitzenreiter Jahn Regensburg fällt die Entscheidung erst im Elfmeterschießen.

Hertha BSC hat seine Auftakthürde im DFB-Pokal mit Mühe gemeistert.

Der Halbfinalist der Vorsaison gewann am Sonntag mit 5:3 im Elfmeterschießen beim Drittliga-Aufsteiger Jahn Regensburg und zog in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Torhüter Rune Jarstein hielt am Ende den Versuch von Marcel Hofrath und wendete eine Blamage des Hauptstadtklubs ab, der zuletzt vor vier Jahren an der Auftakthürde gescheitert war.

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Weiser bewahrt Hertha vor dem K.o.

"Wir sind gerade noch mal von der Schippe gesprungen", sagte Hertha-Manager Michael Preetz bei Sky: "Es klingt abgedroschen, aber am Ende war es eben typisch Pokal: Wir haben gegen eine starke Mannschaft ein bisschen umständlich gespielt, haben Chancen vergeben und mussten ins Elfmeterschießen. Wir haben heute die ganze Pokalpalette erlebt."

Alexander Nandzik (51.) brachte Regensburg in Führung, Mitchell Weiser (84.) gelang kurz vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich. Die Verlängerung blieb anschließend torlos.

Am Ende verhinderten die Berliner damit eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Aufsteiger SC Freiburg das bittere Aus im zweiten Wettbewerb: Vor rund zwei Wochen war die Mannschaft von Trainer Pal Dardai in der Europa-League-Qualifikation am dänischen Erstligisten Bröndby IF gescheitert.

Die Gastgeber begannen vor 12.526 Zuschauern mutig und attackierten die Berliner früh, die sich erst mit zunehmender Spieldauer Ballsicherheit erarbeiteten.

Hertha mit viel Ballbesitz - wenig Ertrag

Nach einer guten Viertelstunde verlagerte sich das Spielgeschehen dann fast ausschließlich in die Hälfte der Regensburger, die Berliner konnten sich daraus aber keinen Vorteil erspielen. Der Pass in die Spitze kam zu unpräzise. Die Hertha hatte mehr Ballbesitz, die Gastgeber die Chancen.

Andreas Geipl brachte den Ball in der 22. Minute vor das Tor von Hertha-Keeper Rune Jarstein, Peter Pekarik klärte in letzter Sekunde vor Marco Grüttner. Vier Minuten später rettete Jarstein dann selbst gegen Grüttner, der alleine auf das Tor der Berliner zulief.

Mit einem Freistoß sorgte Marvin Plattenhardt für die bis dahin beste Chance der Gäste. Der Abwehrspieler scheiterte aus 20 Metern knapp an Regensburgs Keeper Philipp Pentke (33.). Nach der anschließenden Ecke hatte der neue Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic die Chance, bekam jedoch nicht genügend Druck hinter den Ball.

Regensburg verpasst Vorentscheidung

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Oberpfälzer die besseren Chancen. Sven Kopp scheiterte zunächst an Jarstein (50.), nach der anschließenden Ecke zog Nandzik beherzt aus der Distanz ab und traf zum 1:0.

Die Hertha erhöhte nun den Druck und drängte auf den Ausgleich, Pekarik (66.) und Valentin Stocker (68.) scheiterten in kurzer Folge. Als Stocker den Ball dann in der 76. Minute über die Torlinie beförderte, standen drei Berliner im Abseits. Wenig später rettete Weiser sein Team nach einer weiteren Ecke per Kopf doch noch in die Verlängerung.

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