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1. FC Union Berlin v FC St. Pauli - Second Bundesliga
Union-Trainer Jens Keller sieht seine Mannschaft gegen Borussia Dortmund als Außenseiter © Getty Images

Union-Trainer Jens Keller stapelt vor dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund tief. Trotzdem bemüht sich der 45-Jährige, an die Gesetze des Pokals zu erinnern.

Zweitligist Union Berlin sieht sich trotz des starken Saisonstarts vor dem DFB-Pokalspiel bei Vizemeister Borussia Dortmund in der klaren Außenseiterrolle.

"In der zweiten Runde hätte ich mir ein Los gewünscht, dass wir sportlich eher hätten stemmen können. Wir sind nicht auf Augenhöhe", sagte Berlins Trainer Jens Keller vor dem Duell am Mittwoch (Konferenz ab 20.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Trotzdem bemühte der 45-Jährige die "üblichen Floskeln", wie er selbst sagte: "Das ist ein Pokalspiel, da ist alles möglich. Genauso fahren wir dorthin. Wir werden versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."

Starke Saison von Berlin

In der 2. Liga sind die Berliner nach zehn Spieltagen starker Zweiter und mussten sich im Saisonverlauf erst zweimal geschlagen geben. In der ersten Pokalrunde hatte Union jedoch erst nach Verlängerung mit 2:1 gegen den MSV Duisburg gewonnen. Dortmund zog durch ein 3:0 bei Eintracht Trier in die zweite Runde ein.

"Wir müssen unseren Lauf einbringen, körperlich und robust spielen", sagte Keller, der erstmals wieder auf die große Bühne zurückgekehrt, nachdem er im Oktober 2014 als Trainer bei Schalke 04 entlassen worden war. Selbst misst er dem aber keine zu große Bedeutung bei: "Ich bin mit Leidenschaft und voller Überzeugung bei Union Berlin Trainer. Ich schwelge nicht in Erinnerungen und habe auch keine Sehnsüchte."

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