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Vor den Dortmunder Stadiontoren herrschte vor dem Spiel großes Gedränge
Vor den Dortmunder Stadiontoren herrschte vor dem Spiel großes Gedränge © dpa Picture Alliance

Union Berlin wehrt sich gegen die Vorwürfe, es habe bei Spiel gegen Dortmund einen "versuchten Eingangssturm" der Fans gegeben. Die Berliner kritisieren die Organisation.

Union Berlin wehrt sich gegen die Vorwürfe, dass ihre Fans schuld an der Spielverzögerung beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund waren.

Auf ihrer offiziellen Homepage schreiben die Berliner, dass "eine dilettantische und chaotische Organisation vor Ort zu erheblichen Beeinträchtigungen für tausende Gästefans" geführt hatte.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: "Die organisatorischen Abläufe in Dortmund führten zu teilweise unerträglichen Zuständen am Dortmunder Hauptbahnhof und in den U-Bahnen zum Signal Iduna Park. Die Folge war ein gleichzeitiges Eintreffen tausender Union-Fans am Stadion. Die Dimensionierung der Kontrollanlagen und das Tempo der Einlasskontrollen waren vollkommen ungeeignet, die im Vorfeld bekannte Anzahl an Gästefans in angemessener Weise aufzunehmen."

Die erhebliche Wartezeiten hätten demnach zu Unruhe und Angst bei den Fans geführt, weil diese dachten, dass sie das Spiel verpassen würden: "Unter dem Druck der wartenden und ständig neu eintreffenden und nachdrängenden Fans ist ein Bauzaun, der die Drehkreuzanlage einrahmt, beschädigt worden. Einen organisierten oder mutwilligen Blocksturm durch Union-Fans gab es nicht. Vielmehr sind durch die organisatorischen Schwächen zahlreiche Menschen in Gefahr gebracht worden."

Der BVB hatte vor der Partie getwittert, dass es einen "versuchten Eingangssturm" der Union-Fans gegeben habe, was die Dortmunder Polizei aber so nicht bestätigte.

"Wir reden nicht von einem Sturm, etwa auf Zäune oder Kassenhäuschen. Davon hat Borussia Dortmund gesprochen. Wir können bestätigen, dass es ein Gedränge auf dem Stadionvorplatz seitens der Berliner Fans gegeben hat, weil man dort wohl nicht weiterkam", sagte Polizeisprecher Oliver Peiler auf SPORT1-Nachfrage.

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