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Pal Dardai hat Grund zur Freude: er steht mit der Hertha im Achtelfinale © Getty Images

Der Trainer der Hertha ist ob der Spielweise seines Teams gegen den FC St. Pauli glücklich. Mitchell Weiser gibt sich dagegen selbstkritisch.

Pal Dardai war hochzufrieden.

"Kompliment an mein Team", sagte der Erfolgstrainer von Hertha BSC und nickte immer wieder bestätigend nach einer abgezockten Vorstellung seiner Mannschaft: "Aus meiner Sicht hatten wir alles unter Kontrolle."

Der 2:0 (1:0)-Sieg beim leidenschaftlich kämpfenden Zweitliga-Schlusslicht FC St. Pauli war ganz nach dem Geschmack des Ungarn. Achtelfinal-Ticket im DFB-Pokal gebucht, Kräfte für das Bundesliga-Topspiel bei der TSG Hoffenheim am Sonntag gespart - die Berliner sind weiter im Flow.

Vor allem dank Mitchell Weiser, der am Hamburger Kiez den Unterschied ausmachte. Erst brachte der frühere Profi von Bayern München den Tabellendritten des deutschen Fußball-Oberhauses mit einem trockenen Linksschuss in Führung (42.). Nach dem Wechsel servierte er Valentin Stocker per exakter Flanke dann auch noch das 2:0 (54.).  

"Haben zu viele Fehler gemacht"

Weiser war dennoch nicht gänzlich glücklich. "Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele einfache Fehler gemacht. Das darf uns nicht passieren", sagte der 22-Jährige selbstkritisch. Doch insgesamt stimmte der Auftritt der Hertha. "Wir wollten die Euphorie im Stadion nicht aufkommen lassen. Das ist uns gut gelungen", meinte Dardai, der zuletzt immer wieder seine großen Ambitionen ausgesprochen hatte.

Für eine Chance auf den Einzug ins Pokalfinale im heimischen Olympiastadion lohne es sich zu kämpfen, lautet Dardais Einstellung. In der vergangenen Saison platzte der Traum erst im Halbfinale gegen Borussia Dortmund (0:3).

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