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DFB-Pokal
Der DFB diskutiert in einer Arbeitsgruppe Reformpläne für den DFB-Pokal © Getty Images

Für Reinhard Grindel genießt das Thema DFB-Pokal eine hohe Wichtigkeit. Bei einer möglichen Reform gibt der DFB-Boss aber wichtige Faktoren zu bedenken.

In der Diskussion um eine Reform des DFB-Pokals sieht Reinhard Grindel einen Lösungsansatz im Spielplan.

"Die Frage ist, ob man den DFB-Pokal vor der Bundesliga spielen muss oder man die erste Hauptrunde auch zu einem späteren Zeitpunkt austragen kann", sagte der DFB-Präsident im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1. "Man muss schauen, ob man den DFB-Pokal- und den Bundesligaspielplan noch harmonischer aufeinander abstimmt."

Die Idee eines neuen Modus', bei dem die Bundesligisten erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Wettbewerb einsteigen, sah Grindel kritisch. "Beim DFB-Pokal gibt es mehr Geld zu verdienen als in England und ich glaube, das hängt auch mit dem System Klein gegen Groß zusammen", sagte der 55-Jährige.

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Zugleich räumte er ein, dass die Bundesliga-Klubs mehr Gelegenheit bekommen müssten, ihre internationale Vermarktung weiter vorantreiben zu können.

"In diesen Rahmenbedingungen müssen wir eine Lösung hinbekommen, dass wir auf der einen Seite das System Klein gegen Groß erhalten, aber auf der anderen Seite die Bundesligisten ihre internationalen Aktivitäten ausbauen können", sagte Grindel. "Es wird eine Lösung geben, mit der beide Seiten einverstanden sein werden."

Der DFB hat diesbezüglich eine eigene Arbeitsgruppe gebildet.

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