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Eintracht Frankfurt v Borussia Dortmund  - DFB Cup Final 2017
Derzeit können die Fans noch mit dem Pokalsieger im Berliner Olympiastadion feiern © Getty Images

Immer wieder wird über die Verlegung des DFB-Pokalfinals ins Ausland diskutiert. Nun äußert sich der DFL-Chef und bezeichnet den Vorschlag als "Eigentor".

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat sich klar gegen eine Austragung des DFB-Pokalfinals im Ausland positioniert. "Markenpolitisch wäre das ein Eigentor. Ein Spiel im Ausland ändert überhaupt nichts", sagte Seifert im Interview mit dem Handelsblatt

Auch eine zeitliche Verlegung von Bundesliga-Topspielen, damit vor allem möglichst viele Asiaten zuschauen können, hält Seifert für den falschen Weg: "Das kann ich mir für die Bundesliga nicht vorstellen. Unser Produkt muss auch so stark genug sein."

Italien und Spanien passen sich Asien bereits an

Zuletzt hatte der neue adidas-Chef Kasper Rorsted für die Austragung wichtiger nationaler Fußballspiele im Ausland geworben. "Was spricht dagegen, wenn künftig ein DFB-Pokalfinale statt in Berlin auch einmal in Shanghai ausgetragen würde", hatte der Däne der Süddeutschen Zeitung gesagt.

In Italien wird der Supercup zu Saisonbeginn regelmäßig im Ausland ausgetragen, in den vergangenen Jahren fand er in Doha/Katar und Shanghai statt. In diesem Jahr wurde der spanische Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona aufgrund des asiatischen Markts auf den Nachmittag (Ortszeit) vorverlegt.

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