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Bundesliga-Check: TSG Hoffenheim
Julian Nagelsmann steht mit der TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals © Getty Images

Hoffenheim tut sich drei Tage vor dem Spiel gegen Liverpool schwer. Trainer Nagelsmann droht den Spielern mit Konsequenzen. Regensburg wirft Darmstadt raus.

TSG Hoffenheim ist mit mehr Mühe als erwartet in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen, hat sich bei der Generalprobe zur Qualifikation für die Champions League aber zumindest keine Blöße gegeben.

Drei Tage vor dem Hinspiel um den Einzug in die Königsklasse gegen Jürgen Klopps FC Liverpool setzten sich die Kraichgauer mit 1:0 (0:0) beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt durch.

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Für die lange Zeit äußerst harmlose Mannschaft von Coach Julian Nagelsmann traf Nadiem Amiri (55.) vor 8144 Zuschauern in Thüringens Landeshauptstadt. (Ergebnisse und Spielplan des DFB-Pokals)

"Gegen Liverpool gibt es Änderungen"

"Das war der klassische Verlauf eines Pokalspiels. Wir hatten unfassbar wenig Raum, wir haben aber auch schlampig gespielt. Nach der Halbzeit haben wir die Dinge besser umgesetzt", sagte Nagelsmann.

Mit Blick auf das Quali-Spiel gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp kündigte der TSG-Coach Konsequenzen an : "Gegen Liverpool gibt es Änderungen. Der eine oder andere ist leider durchgefallen. Da wird es eng für Dienstag", meinte Nagelsmann.

Hoffenheim tut sich lange schwer

Hoffenheim hatte zwar von Beginn an Vorteile beim Ballbesitz, brauchte aber überraschend lange, um sich gegen den aufopferungsvoll kämpfenden 18. der 3. Liga Chancen zu erspielen. Dabei setzte Nagelsmann in der Startformation ebenso auf den zuletzt leicht angeschlagenen Nationalspieler Sandro Wagner wie auf Neuzugang Nico Schulz (kam aus Mönchengladbach). U21-Europameister Serge Gnabry musste zunächst eine knappe Stunde auf der Bank Platz nehmen (Volkswagen Pokalfieber: Alle Infos zum DFB-Pokal Di., 18.30 Uhr im TV auf SPORT1).

Vor dem wichtigen Play-off-Hinspiel gegen Liverpool am Dienstag wurde zudem wie angekündigt Torhüter Oliver Baumann geschont. Sein Ersatzmann Gregor Kobel bekam allerdings wenig zu tun. Thüringen-Pokalsieger Erfurt, der erstmals seit acht Jahren wieder im DFB-Pokal dabei war, kam in der ersten Halbzeit nie gefährlich vor das Tor der Gäste. Allerdings galt das auch für Hoffenheim, das seiner Favoritenrolle zu lange nicht gereicht wurde und offensiv enttäuschte. (Alle Infos zum DFB-Pokal im Volkswagen Pokalblog)

Erfurt verteidigt diszipliniert

Die TSG versuchte zwar immer wieder den 29 Jahre alten Wagner im Zentrum anzuspielen, allerdings kamen die Bälle auf den Angreifer zu unpräzise, und er konnte seine Stärken nicht wie gewünscht ausspielen. Kaum eine Flanke aus dem schwachen Mittelfeld fand den Weg ins Zentrum, das die Erfurter allerdings auch diszipliniert verteidigten. Die Gastgeber standen tief in der eigenen Hälfte und verschoben den Defensiv-Verbund fast immer richtig.

Zwar machte Philipp Klewin im Tor von Rot-Weiß nicht immer einen sicheren Eindruck, doch nutzen konnte Hoffenheim das erst, als Kerem Demirbay den Ball im Strafraum zum Führungstreffer für Amiri auflegte. Nur Sekunden später wurde Demirbay ausgewechselt und der von Rekordmeister Bayern München ausgeliehene Gnabry feierte sein Pflichtspieldebüt im Trikot der Kraichgauer. Auch anschließend ließ der Europapokal-Teilnehmer beste Chancen ungenutzt (Die Spiele zum Nachlesen im Ticker).

Regensburg erstmals seit 14 Jahren in Runde zwei

SSV Jahn Regensburg hat seine Niederlagenserie im DFB-Pokal beendet. Der Aufsteiger besiegte im Zweitliga-Duell den Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 mit 3:1 (1:1) und zog erstmals seit 14 Jahren in die zweite Runde ein.

Nach dem Rückstand durch Artur Sobiech (41.) drehten Marc Lais (45.+2, Foulelfmeter), Jonas Nietfeld (87.) und Marco Grüttner (90.+4) mit ihren Toren die Begegnung für die Mannschaft von Jahn-Trainer Achim Beierlorzer.

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