Sami Khedira musste im WM-Finale von der Bank aus zusehen

Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat den angeschlagenen Sami Khedira vor dem WM-Finale gegen Argentinien gestoppt.

"Beim Warmmachen habe ich gesehen, dass bei Khedira etwas nicht stimmt. Ich habe in seiner Wade gespürt, dass ein Muskel zu viel Tonus (Spannung, Anm. d. Red.) hatte", erklärte Müller-Wohlfahrt am Sonntagabend bei der Verleihung des Bayerischen Sportpreises.

Khedira musste daraufhin in der Startaufstellung kurzfristig von Gladbachs Christoph Kramer ersetzt werden.

Müller-Wohlfahrt ließ zudem wissen: "Als Jogi mich fragte, was los ist, habe ich ihm gesagt: Wenn er spielt, ist es nach nach zehn Minuten vorbei, oder es knallt sogar oder er kann nicht mehr sprinten. In solchen Fällen muss ich meinen Händen vertrauen, das macht einfach die Erfahrung. Khedira sagte mir nur: 'Doc, wenn du mir sagst, es geht nicht, dann bleibe ich draußen.'"

Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger sagte in einem eingespielten Beitrag über den Nationalmannschaftsarzt: "Mull ist ein Phänomen".

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