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Mesut Özil spielt seit 2013 für den FC Arsenal. © Getty Images

Ohne Mesut Özil muss die deutsche Nationalmannschaft in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Argentinien am Mittwoch in Düsseldorf (20.45 Uhr) auskommen.

Der Mittelfeldspieler des FC Arsenal reiste am Mittwoch wegen Problemen mit dem Knöchel am Montag nicht an.

"Für Mittwoch sieht es schlecht aus", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff am Montag auf der Pressekonferenz in Düsseldorf: "Es wird daran gearbeitet, dass er Sonntag spielen kann."

Dann trifft der Weltmeister im ersten Spiel der Qualifikation zur Europameisterschaft auf Schottland.

Bierhoff äußerte sich auch zur Neubesetzung des Co-Trainer-Postens. "In diesen Tagen wird kein Co-Trainer bei uns sein. Es wird auch keiner nachreisen", erklärte der Europameister von 1996.

Wann die Entscheidung fallen wird, wer Nachfolger des zum Sportdirektor aufgestiegenen Hansi Flick wird, ist noch offen. Bundestrainer Joachim Löw werde aber am Dienstag "auf jeden Fall etwas dazu sagen", versicherte Bierhoff.

Auch ein Nachfolger von Philipp Lahm als Kapitän des Nationalteam wird noch gesucht.

"Die Kapitänsfrage ist etwas überbewertet. Es ist ja nicht so, dass es immer nur den Kapitän gibt", sagte Bierhoff dazu. Der neue Mann mit der Binde müsse aber "eine große Persönlichkeit und ein guter Kommunikator" sein.

Torhüter Manuel Neuer äußerte sich ebenfalls zur Neubesetzung des Kapitänsamts.

"Ob ein Torhüter Kapitän sein kann, bleibt die Entscheidung des Trainerteams. Ich übernehme sowieso Verantwortung und es wird eine gute und vernünftige Lösung geben", sagte der Bayern-Torwart: "Wenn der Trainer mir das zutraut, würde ich es machen."

Als weitere Kandidaten nannten Neuer seine Kollegen vom FC Bayern, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller, sowie Sami Khedira von Real Madrid.

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