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Jerome Boateng wurde auf den Färöer Inseln rassistisch beleidigt

Weltmeister Jerome Boateng hat berichtet, dass er selbst schon zur Zielscheibe von Rassismus wurde.

"In den Klubs liegt das schon länger zurück, aber in der Nationalmannschaft habe ich so etwas tatsächlich zuletzt in der WM-Qualifikation erlebt", erklärte der Bayern-Verteidiger der "Sport Bild".

"Auf den Färöern kamen von den Tribünen diese Affengeräusche. Ich habe das damals ignoriert, weil ich es nicht orten konnte und es schnell vorbei war. Erfahrungen wie diese motivierten mich zusätzlich für mein heutiges Engagement gegen Rassismus", sagte der 26-Jährige.

Mit seinem Vereinskollegen Holger Badstuber, der verletzungsbedingt erneut lange pausieren muss, hat Boateng Mitleid: "Für Holger war das tatsächlich sehr bitter, nachdem er sich so lange und hart wieder an die Mannschaft herangekämpft hatte."

Trotzdem glaubt er an Badstubers Rückkehr: "Dass er das geschafft hat, bestätigt mich darin, dass er für uns bei Bayern wie bei der Nationalelf wieder eine wichtige Rolle spielen wird. Ich bin sicher, dass er bei der EM 2016 wieder dabei ist."

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