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Oliver Bierhoff fordert nach der Niederlage in Polen Ruhe

Teammanager Oliver Bierhoff hat nach der höchsten Auswärtsniederlage der deutschen Nationalmannschaft in einem Qualifikationsspiel beim 0:2 in Polen vor einer Überreaktion gewarnt.

"Es fehlte der letzte Punch, die letzte Konsequenz. Den Preis haben wir bezahlt, aber ich würde jetzt nicht in Panik verfallen", sagte er am Sonntagabend in Gelsenkirchen. Bierhoff wohnte dort der Eröffnung eines Kinder- und Jugendhauses bei, das Nationalkeeper Manuel Neuer mit seiner Stiftung unterstützt.

Die Mannschaft um Bundestrainer Joachim Löw wisse, "dass wir am Dienstag gegen Irland wieder richtig angreifen müssen - und wir sind auch entschlossen, da die richtige Antwort zu geben", ergänzte Bierhoff mit Blick auf das nächste Qualifikationsspiel in Gelsenkirchen.

Die Pleite in Warschau nannte Bierhoff eine "wichtige Erfahrung. Auf lange Sicht gesehen, auch in Richtung EM 2016, ist auch solche eine Niederlage hilfreich. Die jungen Spieler können daraus lernen und daran wachsen", sagte er.

Die eklatante Abschlussschwäche nannte der frühere Nationalstürmer "reine Kopfsache". Dass es neben dem personellen Problem im Angriff auch Schwierigkeiten mit der Besetzung der defensiven Außen gibt, sei indes nicht neu. Bierhoff sieht die Probleme "darin begründet, dass wir in der Ausbildung andere Typen bevorzugt haben.

Dabei haben wir vergessen, die ein oder andere Position zu besetzen".

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