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Marco Reus (l.) verpasste die WM in Brasilien verletzungsbedingt
Joachim Löw (r.) ist der vierte deutsche Weltmeistertrainer

Joachim Löw will mit Marco Reus über dessen Zukunft reden.

"Ich werde auch mal mit ihm reden, um zu hören: Wie sind seine Gedankengänge, wie plant er? Bei einem überragenden Spieler wie ihm ist es doch logisch, dass es Begehrlichkeiten gibt", sagte der Bundestrainer in der "Bild am Sonntag".

Reus besitzt bei Borussia Dortmund im kommenden Jahr eine Ausstiegsklausel. Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits sein Interesse hinterlegt.

Die Krise von Borussia Dortmund, das zurzeit auf Platz 18 der Bundesliga liegt, macht Löw keine Angst:

"Vielleicht gehört es auch mal ein bisschen dazu, dass eine Mannschaft nach so überragenden Phasen und erfolgreichen Jahren auch einmal in ein Tal kommt. Aber Borussia hat in der Champions League sehr stark gespielt."

Löw ist sich sicher, "dass Jürgen Klopp das alles im Griff hat und die Mannschaft wieder nach oben führt."

Der BVB-Coach sei ein hervorragender Trainer.

Langeweile in der Liga befürchtet der Weltmeister-Trainer trotz der Dominanz des FC Bayern nicht:

"Die Liga und auch die Nationalmannschaft profitieren ja von einem starkem FC Bayern. Dahinter sind die Plätze hart umkämpft, auch unten - da stelle ich nicht fest, dass es eine Langeweile geben könnte."

Der kommende Gegner des DFB-Teams Gibraltar am Freitag ist für Löw kein Thema:

"Ich werde kein Wort über Gibraltar verlieren, diese Zeit werde ich für andere Dinge nutzen".

Besonders das Defensiv-Verhalten der Nationalmannschaft sei nicht optimal. Die Nachlässigkeiten aufgrund der mangelnden Konzentration müssten abgestellt werden.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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