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Ottmar Hitzfeld erwartet eine schwierige Saison für den FC Bayern und Pep Guardiola

Ottmar Hitzfeld stand nach der verkorksten EM 2004 unmittelbar vor einem Engagement als Bundestrainer.

Nach einem Treffen mit dem damaligen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder entschied sich Hitzfeld jedoch dagegen, das Erbe des nach der Europameisterschaft zurückgetretenen Rudi Völler anzutreten.

"Es war richtig, dass ich 2004 abgelehnt habe, Bundestrainer zu werden", sagte Hitzfeld der "Bild", "aus heutiger Sicht noch mehr denn je."

2004 verpasste Hitzfeld als Trainer des FC Bayern München die Meisterschaft und legte anschließend wegen Anzeichen eines Burnouts eine Pause ein.

"Ich hatte keine Freude mehr am Fußball, konnte in mir keine Begeisterung und Leidenschaft mehr wecken", erzählte Hitzfeld. "Trotzdem war da der Traum, Bundestrainer zu sein, dazu bei der WM im eigenen Land. Der Kopf sagte: Mach' es, die Intuition: Lass' es."

Rückblickend bereut der 65-Jährige seine damalige Entscheidung nicht und lobt vielmehr den Weg, den Jürgen Klinsmann dann als Bundestrainer 2004 eingeschlagen hat. "Er hat im Großen gedacht, hat den DFB modernisiert", betonte Hitzfeld. "Was er und Jogi Löw geleistet haben, ist enorm. Ich hätte für diese riesige Aufgabe nicht die Kraft gehabt."

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