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Joachim Löw wurde als Welttrainer 2014 ausgezeichnet
Joachim Löw wurde als Welttrainer 2014 ausgezeichnet © getty

Der frische gekürte Welttrainer Joachim Löw hat sich in einem offenen Brief auf der Homepage der deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei den Fans von Weltmeister Deutschland bedankt.

"Unser Erfolg in Brasilien ist auch Euer Verdienst, Ihr habt uns immer großartig unterstützt, Euer Vertrauen hat uns Kraft und Zuversicht gegeben. Mich freut immer wieder, mit welcher Begeisterung Ihr unseren Weg begleitet habt, das war einfach großartig. Die Auszeichnung zum Welttrainer des Jahres gehört nicht nur mir, sie gehört auch Euch Fans, alle Erfolge und Titel verstehe ich als Gemeinschaftswerk", schrieb der 54-Jährige, der am Montagabend bei der FIFA-Gala in Zürich ausgezeichnet als Welttrainer 2014 worden war.

"Diese Auszeichnung empfinde ich als große Ehre und Anerkennung. Mit großen Trainern wie Jose Mourinho, Vicente del Bosque und Jupp Heynckes in einer Reihe stehen zu dürfen, freut mich sehr. Vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben", schrieb Löw, der im vergangenen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde in Brasilien den Titel geholt hatte.

Löw machte noch einmal deutlich, dass er den Titel nicht für sich alleine beansprucht: "Fußball ist ein Mannschaftssport - und wir sind in Brasilien Weltmeister geworden, weil jeder einzelne von uns den Teamgedanken verinnerlicht hatte. Deswegen gehört diese Auszeichnung auch allen, die in Brasilien für die Mannschaft gearbeitet haben."

Löw bedankte sich deshalb nicht nur bei der Mannschaft, sondern vor allem auch bei seinen engsten Mitarbeitern: "Der vierte Stern ist das Resultat eines langen Prozesses, diesen Weg durfte ich an der Seite von Jürgen Klinsmann einschlagen und nach der WM 2006 konsequent mit Oliver Bierhoff, Hansi Flick, Andy Köpke und Urs Siegenthaler weiter gehen.

Ihre Unterstützung, ihr Input und ihr Wissen haben das Gesicht der Nationalmannschaft geprägt, alle Ideen haben wir gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Wir haben uns hinterfragt, haben diskutiert - auch mal kontrovers - dabei aber immer wieder gute gemeinsame Lösungen gefunden."

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