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Joachim Löws kosmetische Behandlung während des Spiels © Screenshot RTL

Joachim Löw wird beim Gibraltar-Länderspiel bei der Maniküre erwischt und zieht Kritik auf sich. Die Begründung für die Aktion liefert er hinter den Kulissen.

Steve McClaren hatte seinen Regenschirm, Pep Guardiola seinen Klappstuhl und seinen Hosenriss, Joachim Löw hatte schon seine Zigarette und sein Nasebohren - und jetzt seine Nagelfeile.

Beim 7:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar in Faro erwischten die Fernsehkameras den deutschen Bundestrainer auf der Bank bei der Pflege seiner Fingernägel.

Die Nutzer der sozialen Medien hatten damit schnell ihr Thema des Spiels gefunden - zahllose Einträge widmeten sich der Maniküre des DFB-Coachs.

Die Reaktionen schwankten zwischen Belustigung, Spott und Vorwürfen, dass Löw damit mangelnden Respekt gegenüber dem Kontrahenten ausdrückte.

Löw begründete nach der Partie in der Mixed Zone seine Aktion: Sie sei nicht despektierlich gemeint gewesen, ihm sei schlicht ein Nagel eingerissen.

Löws Feile war dabei nicht das einzige Kuriosum des Spiels: Weil erst noch das Tor geflickt werden musste, hatte sich auch der Anstoß zur zweiten Halbzeit des Spiels verzögert. Die Ordner reparierten das Loch im von Roman Weidenfeller gehüteten Tor, indem sie das Netz mit Kabelbinder am Pfosten festbanden - und mit einem Feuerzeug den überstehenden Kunststoff beseitigten. Die Spieler beider Teams hatten zuvor schon minutenlang auf dem Platz gestanden.

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