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Horst Hrubesch (l.) zusammen mit Hansi Flick
Horst Hrubesch (l.) zusammen mit Hansi Flick © Getty Images

Horst Hrubesch wird dem DFB nach seinem Rücktritt als U21-Trainer nach den Olympischen Spielen 2016 erhalten bleiben.

"Horst wird auch danach in irgendeiner Form bei uns dabei sein", bestätigte DFB-Sportdirektor Hansi Flick bei Sky, ohne die mögliche Aufgabe Hrubeschs anzudeuten.

"Wir sind froh, dass wir einen Typen wie Horst haben. Mit seiner Sozialkompetenz ist er einer, der den jungen Trainern den Weg zeigt und Vorbild ist", betonte Flick.

Dass der 64 Jahre alte Ex-Nationalspieler nach den Spielen nicht mehr die U21 betreuen wird, geschehe auf dessen eigenen Wunsch. Sein Nachfolger steht in dem aktuellen U19-Coach Marcus Sorg bereits fest.

Die Kritik am Abschneiden der deutschen Junioren bei den diesjährigen Turnieren hat Flick unterdessen als "typisch deutsch" bezeichnet: "Wir waren in diesem Jahr bei allen fünf Turnieren der FIFA und UEFA dabei. Das ist schon mal ein Riesenerfolg."

Gleichzeitig gestand er aber auch ein, "dass wir nicht zufrieden sind mit dem Abschneiden und analysieren werden, woran es lag".

Bei der U20-WM war die DFB-Auswahl im Viertelfinale gescheitert, bei Europameisterschaften schied die U19 in der Vorrunde aus, die U17 und die U21 scheiterten im Halbfinale.

Die letzte Chance auf einen Titel im Jahr nach dem WM-Triumph des A-Teams bietet die U17-WM in Chile (17. Oktober bis 8. November).

Ein Abschied vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) steht für Flick derzeit nicht zur Debatte: "Im Moment gibt es keinen Job, den ich lieber machen möchte", sagte der 50-Jährige.

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