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U19
Als viertes Juniorenteam im laufenden Kalenderjahr scheiterte die U19 vorzeitig © Getty Images

Die Durststrecke des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne Titel im männlichen Nachwuchs-Bereich seit dem WM-Triumph der Nationalmannschaft setzt sich fort.

Als viertes Junioren-Team des DFB im laufenden Kalenderjahr scheiterte die U19-Auswahl in Griechenland bei einer EM-Endrunde durch ein 2:2 (1:2) im entscheidenden Gruppenspiel gegen Russland vorzeitig. Damit musste die DFB-Auswahl schon nach der Vorrunde ihre Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung begraben.

Vor der Mannschaft von Trainer Marcus Sorg, die nach den vorherigen Spielen gegen Spanien (0:3) und die Niederlande (1:0) einen Sieg zum Sprung ins Semifinale benötigte, hatten bereits die U17 (1:4 im EM-Finale gegen Frankreich), die U20 (Viertelfinal-Aus bei der WM) und die U21 (Halbfinal-Aus bei der EM) bei diesjährigen Turnieren Titelchancen ungenutzt gelassen. Damit ist die U17-WM in Chile (17. Oktober bis 8. November) für den Weltmeister-Nachwuchs die letzte Chance des Jahres auf einen Erfolg.

Thilo Kehrer hatte die deutsche Elf schon nach zwölf Minuten in Führung gebracht, ehe der Schalker 20 Minuten später per Eigentor den Vorteil seines Teams auch wieder zunichte machte. Ein Befreiungsschlag verünglückte ihm, der Ball senkte sich als Bogenlampe ins eigene Tor.

Nachdem die Russen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sogar in Führung gegangen waren, weckte der Ausgleich für Sorgs Mannschaft durch den Stuttgarter Timo Werner (65.) noch einmal Hoffnungen. Doch in den letzten 25 Minuten konnten die DFB-Talente nicht mehr für den notwendigen Sieg sorgen.

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