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Joachim Löw
Der Mannschaft von Joachim Löw und Assistent Thomas Schneider drohen schwere Gegner in der WM-Qualifikation © Getty Images

Der Countdown zur WM 2018 wird am Samstag in St. Petersburg eröffnet. Bei der Auslosung der Quali-Gruppen droht dem DFB-Team nicht nur Italien als Gegner.

Wenn Wladimir Putin und Joseph S. Blatter am Samstag mit großen Reden den Auftakt der Fußball-WM 2018 einläuten, sitzt Joachim Löw höchstens vor dem Fernseher.

Gegen wen Weltmeister Deutschland auf dem Weg nach Russland spielt, ist trotz der möglichen "Hammergruppe" erst einmal nur Nebensache - für den Gastgeber kommt die große Show im prunkvollen Konstantinpalast in St. Petersburg dennoch zum richtigen Zeitpunkt.

"Die WM ist noch weit weg", sagte Löw vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen (17 Uhr MESZ), bei der nicht der Bundestrainer selbst sondern Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock auf Partien gegen die Ex-Weltmeister Italien oder Frankreich warten: "Das wären doch interessante Spiele. Wir sind immer gut damit gefahren, nicht zu lamentieren, letztlich werden sich immer die besten Teams durchsetzen."

Rein organisatorisch läuft vieles rund. Die Arbeiten in den elf WM-Städten und zwölf Stadien gehen zumeist gut voran. Laut offiziellen Angaben trotz der Etat-Kürzungen um knapp 500 Millionen Euro liegen alle Austragungsorte mindestens im Zeitplan. Das werden wahrscheinlich auch Blatter und Putin sagen, wenn 100 Millionen Menschen in 170 Ländern bei der Auslosung mitfiebern.

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