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Bei Borussia Dortmund ist der Weltmeister momentan nur Bankdrücker und auch in der Nationalelf scheinen seine Chancen zu schwinden. Die Jugend soll eine Chance erhalten.

Nachdem ihn Neuzugang Roman Bürki aus dem Tor von Borussia Dortmund auf die Bank verdrängt hat, sind Roman Weidenfellers Chancen im DFB-Team nicht gerade gestiegen.

"Die Situation ist nicht einfach für ihn", sagte DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke am Dienstag. "Wir wollen jetzt die Jungen testen, das habe ich ihm gesagt, und deshalb war das für ihn auch kein großes Problem. Alles ist offen besprochen worden. Es ist aber keine Entscheidung für die Europameisterschaft."

Für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Schottland wurde Weidenfeller gar nicht nominiert.

Stattdessen steht Marc-Andre ter Stegen (23) von Champions-League-Sieger FC Barcelona als dritter Schlussmann hinter Ron-Robert Zieler im Kader.

Ter Stegen, der von 2012 bis 2014 bereits vier Länderspiele bestritten hat, sei für die Zukunft ebenso ein Kandidat wie Bernd Leno (Bayer Leverkusen/23) und Kevin Trapp (Paris St. Germain/25).

"Diese drei Torhüter spielen ebenso wie Manuel Neuer Champions League, was ein großer Vorteil ist", sagte der 53-Jährige, der auch den Schalker Ralf Fährmann (26) ins Gespräch brachte, der "immerhin Europa League spielt".

Nicht vertreten ist dagegen international Weltmeister Ron-Robert Zieler (26) mit Hannover 96.

"Das ist natürlich ein Nachteil. Aber Ron hat sich bei uns immer hervorragend präsentiert", so Köpke.

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