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Im defensiven Mittelfeld hat Joachim Löw ein Luxusproblem. Für SPORT1-Experte Thomas Strunz ist Schweinsteiger dabei gesetzt. Alles andere sei eine Philosophiefrage.

Für Thomas Strunz ist Bastian Schweinsteiger für Bundestrainer Joachim Löw nach wie vor nicht zu ersetzen.

"Wenn Bastian Schweinsteiger gesund ist, ist er für mich unumstritten gesetzt. Er ist die Persönlichkeit auf dem Platz schlechthin", sagte der SPORT1-Experte im Volkswagen Doppelpass.

Neben dem DFB-Kapitän herrsche in der Zentrale momentan ein Zweikampf: "Toni Kroos ist dabei sicherlich derjenige, der eher strategisch agiert. Ilkay Gündogan hat mehr Zug zum Tor, mehr Dynamik im Spiel. Das ist eine Philosophiefrage - und ein Luxusproblem für den Bundestrainer."

Auch für Felix Magath ist Schweinsteiger weiterhin eine tragende Säule in der DFB-Auswahl: "Aufgrund seiner Erfahrung können wir in wichtigen Spielen nicht auf Bastian Schweinsteiger verzichten. Wen man dafür herausnimmt, ist eine Frage der Struktur der Mannschaft. Wenn man meint, dass man auf Toni Kroos nicht verzichten kann, muss man vielleicht Mesut Özil herausnehmen", meinte der ehemalige Meistertrainer.

Dagegen sieht der 62-Jährige für Lukas Podolski keine Zukunft mehr im DFB-Team: "Ich mag Lukas. Dennoch glaube ich, dass etwa ein Daniel Ginczek als Alternative im Kader sinnvoller wäre, als Lukas noch ein weiteres Länderspiel zu verschaffen."

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