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Das DFB-Team verlor in Irland und Polen
Das DFB-Team verlor in Irland und Polen © Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft musste in einer EM-Qualifikation nie mehr Niederlagen hinnehmen als in der vergangenen. Ein Bayern-Spieler war der Dauerbrenner im DFB-Team.

Die deutsche Nationalmannschaft hat in ihrer Geschichte in einer EM-Qualifikation nie mehr Niederlagen hinnehmen müssen als in der vergangenen.

Das DFB-Team verlor in Polen (0:2) und Irland (0:1).

Zweimal verlor Deutschland auch in der Qualifikation für die EM 1984. Damals gab es zwei 0:1-Pleiten gegen Nordirland.

Verpasste EM 1968

Im Jahr 1968 verpasste die deutsche Mannschaft komplett – damals reichte allerdings eine Niederlage gegen Albanien, da die EM-Quali damals nur in Dreiergruppen ausgetragen wurde und dann nur acht Teams an der Endrunde teilnahmen.

In der erfolgreichen Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich hat Bundestrainer Joachim Löw insgesamt 29 Spieler eingesetzt (WM 2014: 24).

In zehn Spielen mit 24:9 Toren gab es sieben Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen - die erste überhaupt gegen Polen (0:2 in Warschau) sowie die erste in einem Pflichtspiel gegen Irland (0:1 in Dublin).

Boateng der Dauerbrenner

Nur Weltmeister Jerome Boateng bestritt alle zehn Spiele (und immer über die volle Distanz), beim Anlauf nach Brasilien waren es in Manuel Neuer (900 Minuten), Mesut Özil (892) und Thomas Müller (794) noch drei Profis.

Kurzarbeiter war der Leverkusener Lars Bender, der mit nur elf Minuten bei einem einzigen Auftritt die geringste Einsatzzeit aufweist.

Bastian Schweinsteiger, der Philipp Lahm nach der WM als Kapitän nachfolgte, stand in nur vier Spielen (360 Minuten) auf dem Platz.

Die 24 Treffer verteilten sich auf neun Spieler. Herausragender Torschütze war Thomas Müller mit neun Treffern.

Der Münchner hat damit genau so viele Tore erzielt wie die drei Zweitplatzierten - Mario Götze, Max Kruse und Andre Schürrle - zusammen. In der WM-Qualifikation war noch Mesut Özil mit acht Treffen der beste Schütze; diesmal ging der Arsenal-Profi komplett leer aus.

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