Video

Paris - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss nach einer Bombendrohung ihr Quartier in Paris verlassen. Die Polizei findet aber nichts Auffälliges und gibt Entwarnung.

Die Pariser Polizei hat nach der Bombendrohung gegen das Hotel der deutschen Nationalmannschaft Entwarnung gegeben.

Bei der Durchsuchung der zwischenzeitlich evakuierten Hotels Molitor in der Straße "Nungesser et Coli" im 16. Arrondissement sei nichts Auffälliges gefunden worden.

Rückkehr ins Hotel

Das Länderspiel am Abend (ab 20.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) gegen das französische Nationalteam im Stade de France war und ist laut  DFB-Mediendirektor Ralf Köttker nicht gefährdet.

Erste Mitglieder der DFB-Delegation durften um kurz nach 13.30 Uhr wieder zurück ins Hotel. Die Mannschaft, die am Stade Roland Garros in Sicherheit gebracht worden war, folgte um 13.51 Uhr.

"Ein großer Schreck"

"Das war ein großer Schreck, alles ist dann aber sehr professionell und toll verlaufen", sagte Bierhoff nach der Rückkehr der Mannschaft, die am Stade Roland Garros in Sicherheit gebracht worden war, kurz vor 14 Uhr: "Jetzt herrscht erst einmal Erleichterung vor. Jeder ist glücklich, dass es keine Gefahrenzone mehr gibt."

Die Ermittlungen der Behörden dauerten an, sagte Bierhoff weiter. Eine vorzeitige Abreise der Mannschaft sei nicht infrage gekommen.

"So etwas kann in jedem Land der Welt passieren. Die Vorbereitung ist natürlich ein bisschen gestört, aber das soll keine Ausrede sein", sagte er.

Räumung nach Drohung

Zuvor war das Hotel der Weltmeister in Paris nach einer Bombendrohung geräumt und durchsucht worden.

Teammanager Oliver Bierhoff hatte dem Express von dem Vorfall berichtet: "Es gab eine Drohung. Das Hotel wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert."

Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert erklärte: "Die französische Polizei hat uns darüber informiert, dass eine anonyme Bombendrohung eingegangen ist. Gemeinsam mit den Kollegen haben wir entschieden, das Hotel kurzfristig zu räumen, um in Ruhe die Zimmer und Funktionsräume überprüfen lassen zu können."

Die Evakuierung des Hotels sei "sehr ruhig abgelaufen", sagte Köttker.

Spieler haben Spaß

Die Mannschaft hatte sich danach in einem Sportzentrum unweit des berühmten Stade Roland Garros aufgehalten.

Dort werden jedes Jahr die French Open im Tennis ausgetragen. Der DFB verbreitete über Twitter Fotos der offensichtlich gut gelaunten Spieler.

Die Kicker sahen sich auf dem Tennisplatz um, Schweinsteiger posierte mit Lukas Podolski vor einem Foto seiner Freundin, der serbischen Tennisspielerin Ana Ivanovic, die 2008 die French Open gewann.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel