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Polizisten am Stade de France
Am Stade de France hat es offenbar einen Selbstmordanschlag gegeben © Getty Images

Im Zuge der Terroranschläge in Paris hat es wohl einen Selbstmordanschlag am Stade de France gegeben. Offenbar wollten die Attentäter sogar in die Arena gelangen.

Bei den Terrorakten in Paris am Rande des Fußballspiels zwischen Frankreich und Deutschland ist es offenbar in der Nähe des Stade de France zu einem Selbstmordanschlag gekommen.

Dabei soll es mindestens fünf Tote gegeben haben. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP und France24 übereinstimmend.

Wie die ARD berichtete, sprachen französische Nationalspieler sogar davon, dass die Selbstmordattentäter sogar versucht haben sollen, ins Stadion zu gelangen. Dies sei nicht gelungen.

Während des EM-Testspiels waren im Stadion zwei Explosionen zu hören gewesen. Bei den Anschlägen in Paris sind mindestens 39 Menschen ermordet worden, zudem gibt es rund 50 Schwerverletzte. 

Nach mehreren Medienberichten soll es in der Nähe des Stadions drei Explosionen mit drei Toten gegeben haben. Insgesamt gab es offenbar an sieben verschiedenen Orten Anschläge.

Zudem meldete die Polizei eine Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan, bei der es mindestens 15 Todesopfer gegeben haben soll.

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande rief kurz vor Mitternacht den Notstand aus und sagte den Attentätern den erbitterten Kampf an. Die Grenzen des Landes wurden geschlossen.

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