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Joachim Löw bedauert seine harten Worte über Kevin Großkreutz. Die Art und Weise der Ausbootung sei "unglücklich" gewesen. Allerdings bleibt Löw bei seiner Meinung.

Joachim Löw hat hat die Art und Weise der Ausbootung von Weltmeister Kevin Großkreutz aus der Fußball-Nationalmannschaft bedauert.

"Es war ein bisschen unglücklich, was ich da gemacht habe. Dass ich bei einem Empfang da ein drüber gesprochen habe, war kein guter Stil, das muss ich wirklich sagen", sagte der Bundestrainer in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem Hamburger SV und Bayern München in der ARD.

Löw hatte die Einstellung des 27-Jährigen bei dessen Halbjahres-Engagement bei Galatasaray Istanbul ungewohnt scharf moniert. "Ich habe nur begrenzt Verständnis dafür, wie er mit seiner Karriere umgegangen ist", sagte Löw beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main gegenüber der Welt.

Der 55-Jährige hatte zudem betont, dass Großkreutz keine Chance auf einen Platz im EM-Kader habe.

"Ich hätte es anders lösen können – aber ich bin schon der Meinung", sagte Löw: "Kevin Großkreutz ist ein guter Spieler, ich hoffe, dass er es beim VfB schafft. Aber er hat ein Jahr nicht gespielt und es gibt bei uns andere Spieler, die vielleicht auch die Qualität haben und vielleicht noch mehr Perspektive."
Trotz einer holprigen Qualifikation glaubt Löw an eine erfolgreiche EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli). "Ich bin optimistisch, weil ich weiß, dass die Mannschaft eine große Qualität hat", sagte Löw, der seine Spieler aber auch in die Pflicht nahm: "Ich weiß aber auch, dass wir uns steigern müssen. Wir müssen die Schrauben ein wenig anziehen und uns fokussieren".

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