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Der DFB hat die Prämien für die EM bekannt gegeben. Die Regelung ändert sich im Vergleich zum Turnier vor vier Jahren nicht. In einem Fall könnten die Spieler leer ausgehen.

50.000 Euro für das Viertelfinale, 300.000 für den vierten Titel: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich gut zwei Monate vor dem Beginn der EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) mit den Nationalspielern auf die Prämien geeinigt.

Wie beim Turnier vor vier Jahren in Polen und der Ukraine wird dabei erst der Einzug in die Runde der letzten Acht vergütet.

"Die Gespräche mit den Spielern sind sehr vertrauensvoll und harmonisch verlaufen. Wir alle beim DFB haben das gemeinsame Ziel, bei der EM erfolgreich zu sein. Und dieses Ziel wird durch die stark leistungsbezogenen Prämien unterstrichen", sagte der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel, der die Gespräche mit dem Spielerrat um Kapitän Bastian Schweinsteiger zusammen mit Generalsekretär Friedrich Curtius führte.

Kein Geld bei Vorrunden-Aus

Sollte die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw das Halbfinale erreichen, erhält jeder Spieler 100.000 Euro. Eine Finalteilnahme wird mit weiteren 50.000 Euro vergütet. Bei einem Aus in der Vorrunde oder im Achtelfinale gibt es kein Geld.

"Die Regelung bringt frühzeitig Ruhe und Klarheit", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: "Wie in den Jahren zuvor stellen sich die Spieler dem Leistungsprinzip. Dass die Gespräche zwischen dem Mannschaftsrat und Schatzmeister Reinhard Grindel sowie Generalsekretär Friedrich Curtius so unkompliziert verlaufen sind, ist ein Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und eine gute Basis für die kommenden Aufgaben."

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