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Lukas Podolski (M.) debütierte 2004 noch unter Rudi Völler in der DFB-Auswahl © SPORT1

München - Der Linksfuß und das DFB-Team - mit 127 Spielen eigentlich eine Traumehe. Dennoch sind sich die Experten im Volkswagen Doppelpass uneins. Gehört er noch ins Aufgebot?

Lukas Podolski im DFB-Team - Hoffnungsträger, Mitläufer und Auslaufmodell?

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Über dieses Thema ist sich Fußball-Deutschland uneins. Auch im Volkswagen Doppelpass gehen die Meinungen auseinander. Ex-Nationalspieler Steffen Freund sagte: "Lukas Podolski hat in der Vergangenheit überragende Qualität gezeigt. Ich würde ihn nicht komplett abschreiben."

Er fügte an: "Diese Qualität vor dem Tor macht am Ende den Unterschied aus und Podolski kann den Unterschied ausmachen."

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Ganz anders sieht SPORT1-Experte Thomas Berthold die Situation um den Spieler von Galatasaray Istanbul: "Wenn du die Spieler nach dem Leistungsprinzip einlädst, dann kannst du Lukas Podolski nicht mehr einladen. Er hat das Tempo nicht mehr, dass er braucht." Berthold ging sogar einen Schritt weiter und kritisierte Bundestrainer Joachim Löw: "Wenn du dafür Erik Durm oder Marcel Schmelzer zu Hause lässt, ist das fahrlässig."

Lukas Podolski wurde am Samstag gegen England eingewechselt und bestritt damit sein 127. Länderspiel für Deutschland.

Nur Lothar Matthäus und WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose haben mehr Einsätze im DFB-Dress vorzuweisen als der 30-Jährige, der kurz vor der EM 2004 sein Debüt feierte.

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