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Felix Magath sieht die Rolle von Mario Götze im DFB-Team kritisch. Der Bayern-Reservist müsse seine Qualitäten wieder zeigen. Lukas Podolski sei bei der EM verzichtbar.

Felix Magath hat die Rolle von Mario Götze im DFB-Team in Frage gestellt.

"Es ist fraglich, ob er wirklich so unverzichtbar für die deutsche Mannschaft ist", meinte der Meistertrainer in der tz.

Auch Götzes Bezeichnung als "WM-Held" gefällt Magath nicht: "Man sollte generell einen Spieler mit einer Aktion nicht überhöhen. Mario Götze wurde im WM-Finale eingewechselt und hat dann getroffen. Mehr nicht."

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Die Reservistenrolle beim FC Bayern könnte sich ab Sommer unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti ändern: "Dazu muss sich Mario jedoch gewaltig strecken, denn die Konkurrenz auf seiner Position bei Bayern ist groß, und von seinen Qualitäten war lange nichts mehr zu sehen."

Dennoch kann sich Magath gut vorstellen, dass Ancelotti auf den Spielertyp Götze stehe.

Auch die Rolle Lukas Podolskis sieht Magath kritisch, als einen sicheren EM-Teilnehmer sieht der 62-Jährige den Stürmer von Galatasaray Istanbul nicht. "Es ist sicher überlegenswert, ob es Sinn macht, einen Spieler mitzunehmen, der kein Kandidat für einen Stammplatz ist. Aus sportlicher Sicht wäre es sicher zu vertreten, stattdessen einen jüngeren Spieler zu nominieren."

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