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Mario Götze bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Italien
Mario Götze bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Italien © Getty Images

Nach seiner starken Vorstellung im Klassiker gegen Italien will Götze kein Bekenntnis zu den Münchnern abgeben. Nuri Sahin kann sich Götzes Rückkehr zum BVB vorstellen.

Mario Götze hat seine Chance genutzt, seine Sorgen beim FC Bayern in der Nationalmannschaft zu lindern - und danach seine Zukunft im Klub offengelassen.

"Wir sollten erstmal in der Gegenwart bleiben", sagte der 23-Jährige im ARD-Interview nach dem 4:1-Sieg gegen Italien auf die Frage nach einer potenziellen Rückkehr zu Borussia Dortmund.

Götze hatte in der Allianz Arena - vor den Augen des im Publikum sitzenden FCB-Trainers Pep Guardiola - eine überzeugende Leistung abgeliefert und mit dem Kopfballtor zum 2:0 gekrönt.

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Bei den Bayern sucht Götze noch den Anschluss nach einer schweren Muskelverletzung beim EM-Qualifikationsspiel in Irland (0:1) am 7. Oktober.

Großer Dank an Joachim Löw

Auch darum verdichteten sich zuletzt die Gerüchte um einen Wechsel im Sommer, unter anderem steht eine Rückkehr zu Borussia Dortmund im Raum.

BVB-Mittelfeldspieler Nuri Sahin sagte dazu bei Sky Sport News HD: "Dass er ein Top-Spieler ist, darüber brauchen wir nicht reden. Dass er ein Weltklasse-Format hat, darüber brauchen wir auch nicht reden und dass er jeder Mannschaft helfen würde, darüber brauchen wir auch nicht reden".

Sahin: "Was spricht dagegen?"

Ob der so Gelobte auch willkommen wäre in Dortmund - viele Fans hatten ihm den Wechsel nach München seinerzeit übel genommen? Sahin: "Was spricht denn dagegen?" Allerdings betonte Sahin auch die Allgemeinheit seiner Aussage und dass er über die Causa Götze eigentlich nicht reden wolle. 

Nach dem Spiel am Dienstag wollte Götze etwaige Wechselgedanken nicht kommentieren, er hielt nur fest, dass er "sehr glücklich" sei: "Für mich war es wichtig, einfach wieder spielen zu können. Ich finde es super, dass mir der Trainer das Vertrauen gegeben hat."

Mehrfach strich Götze in dem Interview Bundestrainer Joachim Löws Entscheidung heraus, ihm von Anfang an das Vertrauen zu geben: "Ich habe es genossen mit der Mannschaft und dem Trainerteam. Und dann noch in München, das war das I-Tüpfelchen."

Löw gab das Lob an Götze zurück: "Mario hat es sich selbst hart erarbeitet. Er hat zusätzliche Trainingseinheiten gemacht. Ich hoffe, es gibt ihm Selbstbewusstsein für die nächsten Wochen."

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