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Nach den Terroranschlägen von Brüssel verstärken der DFB und die Polizei das Sicherheitskonzept
Nach den Terroranschlägen von Brüssel verstärken der DFB und die Polizei das Sicherheitskonzept © Getty Images

Nach den Terroranschlägen von Brüssel rücken auch die beiden deutschen Testspiele in den Fokus. Laut DFB gibt es aber keine konkrete Gefährdung.

Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert sieht nach den Terroranschlägen von Brüssel derzeit keine akute Gefährdung für die beiden Länderspiele am Samstag in Berlin gegen England und drei Tage später in München gegen Italien.

Man habe aber "das Sicherheitskonzept nochmals genauestens überprüft und einzelne Maßnahmen angepasst", teilte Große Lefert mit.

"Selbstverständlich fließen die jüngsten Ereignisse von Brüssel und die Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden vor Ort in die Lageeinschätzung für die Länderspiele in Berlin und München ein", erklärte er: "Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, dass uns zum aktuellen Zeitpunkt keine konkreten Erkenntnisse für eine Gefährdung der beiden Partien vorliegen."

Die örtlichen und nationalen Sicherheitsbehörden und der DFB bereiten sich nach Auskunft des Sicherheitsbeauftragten "gemeinsam mit allen Netzwerkpartnern wie bei jedem Länderspiel intensiv und in enger Abstimmung auf die anstehenden Veranstaltungen vor."

Ziel sei es, "die maximale Sicherheit der Fans und Sportler zu gewährleisten. Es gehört aber auch zu einer realistischen Betrachtung, dass im öffentlichen Raum niemand eine hundertprozentige Sicherheit garantieren kann".

Bei den Bombenattentaten auf dem Flughafen und an diversen Metro-Stationen in der belgischen Hauptstadt gab es am Dienstag viele Tote und Verletzte.

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