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Der DFB steht wohl kurz vor der Unterzeichnung eines neuen Ausrüster-Vertrags. Er soll allerdings eine deutlich kürzere Laufzeit als der bisherige haben.

Die deutsche Nationalmannschaft wird wohl weiterhin in Trikots von Adidas auflaufen.

Schon in den letzten Tagen hatte sich abgezeichnet, dass der Verband weiter mit dem fränkischen Unternehmen zusammenarbeiten wird.

Nun steht der DFB nach Informationen der Sport Bild kurz vor der Verlängerung des Ausrüster-Vertrags, der noch bis 2018 läuft. Demnach soll der Kontrakt bis 2022 verlängert werden.

Zugeständnisse an Nike?

Es soll dabei allerdings Zugeständnisse an Adidas' Hauptkonkurrent Nike geben.

Als solches sei die Tatsache zu sehen, dass der Vertrag lediglich um vier und nicht wie beim letzten Mal gleich um acht Jahre verlängert wird.

Der neue Vertrag soll zudem auch kein sogenanntes "Matching Offer Right" mehr für Adidas enthalten. Dieses bedeutete bisher, dass der DFB Adidas über ein Angebot eines Konkurrenten informieren musste, um dem Unternehmen so die Möglichkeit zu geben, dieses noch zu überbieten.

Adidas: "Sehr attraktives Angebot"

In einer Stellungnahme von Adidas-Sprecher Oliver Brüggen zu den Gesprächen mit der DFB-Spitze, hieß es: "Vertragsverhandlungen werden bei Adidas grundsätzlich nicht öffentlich kommentiert, aber natürlich wollen wir unsere Jahrzehnte lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DFB fortsetzen."

Der Sportartikelhersteller verwies auf die jahrzehntelange Partnerschaft mit der Nationalmannschaft: "Wir waren und sind Partner in guten und in schlechten Zeiten. Die deutsche Nationalmannschaft und Adidas gehören einfach zusammen. Wir haben dem DFB ein inhaltlich und finanziell sehr attraktives Angebot vorgelegt."

Bisher soll Adidas dem DFB rund 25 Millionen Euro pro Jahr überweisen. Bei einer Verlängerung würde der Betrag wohl künftig höher ausfallen.

Adidas erklärte weiter: "Die deutsche Nationalmannschaft ist ein Aushängeschild für Deutschland, wir sind ein Vorzeigeunternehmen mit deutschen Wurzeln. Wir planen, das DFB-Trikot auch wieder in Deutschland herzustellen."

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