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Der Abwehrstar des DFB-Teams spricht offen über die Gefahr bei der EM 2016 und will seine Familie schützen. Sportlich traut er seinem Team den Titel zu.

Jerome Boateng hat offen Sorgen über einen Terroranschlag bei der EM 2016 geäußert. "Meine Familie und meine Kinder werden nicht ins Stadion kommen. Das Risiko ist mir einfach zu groß", sagte Boateng in der Sport Bild.

Es seien viele Dinge passiert, die "nachdenklich machen", meinte der Abwehrstar des DFB-Teams.

Boateng: "Fühle mich wohler, wenn Familie nicht im Stadion sitzt"

Und weiter: "Ich für meinen Teil will mich bei der EM nur auf den Fußball konzentrieren und da fühle ich mich wohler, wenn meine Familie nicht im Stadion sitzt."

Boateng war Ende des vergangenen Jahres dabei, als das DFB-Team beim Freundschaftsspiel gegen Frankreich in Paris die Terroranschläge im Stade de France miterlebte.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte am Mittwoch zu Boatengs Aussagen: "Das ist ein Abwägungsvorgang, den jeder für sich und seine Familie entscheiden muss. Ich respektiere das, will das aber nicht kommentieren. Wir haben nach wie vor Vertrauen in die französischen Sicherheitsbehörden."

Ziel: EM-Titel

Zum Ziel der deutschen Mannschaft, die am Sonntag ihr Auftaktspiel gegen die Ukraine (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bestreitet, sagte Boateng: "Wenn man Weltmeister ist, muss es der Anspruch sein, Europameister werden zu wollen."

Der Titel-Hunger sei "sehr groß": "Jeder von uns weiß und spürt, um was es geht."

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