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Bei Ex-Nationalspieler Steffen Freund schrillen nach dem durchwachsenen deutschen EM-Start die Alarmglocken. Im Zentrum seiner Kritik steht Bundestrainer Joachim Löw.

Ex-Nationalspieler Steffen Freund hat die bisherigen Auftritte der deutschen Nationalmannschaft bei der EM im SPORT1 Doppelpass scharf kritisiert.

"Wir müssen die Spiele dominieren und wir müssen besser spielen und viel stärker auftreten. Wir gucken unser Spiel und denken: 'Mann, da stimmt irgendwas nicht.' Wir kriegen keine Chancen. Wir sind nicht gut drauf. Wir sind nicht Deutschland", sagte der Europameister von 1996.

Schuld daran sei nicht zuletzt Bundestrainer Joachim Löw: "Es ist überhaupt kein Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Wenn Joachim Löw das nicht relativ schnell schafft, kommst du nicht weit. Gestern hat er klar gesagt, dass die jungen Spieler nicht zum Einsatz kommen. Warum hat er sie dann mitgenommen? Diese Aussage ist für mich erschreckend."

Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand schlug in dieselbe Kerbe. "Ich glaube, dass sich die Stammspieler zu sicher sind und von der zweiten Reihe kein Druck erzeugt wird oder dass Jogi Löw Druck durch seine Kaderzusammensetzung rausgenommen hat", beanstandete der 37-Jährige.

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