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Stefan Kutschke von Dynamo Dresden
Doppeltorschütze Stefan Kutschke feierte Dynamos Coup gegen RB besonders ausgelassen © Imago

Dresden kegelt RB Leipzig aus dem DFB-Pokal. Doch damit nicht genug: Auf den Siegershirts erlaubt sich Dynamo noch einen Seitenhieb gegen den ungeliebten Ost-Rivalen.

Zwei-Tore-Führung verspielt, im Elfmeterschießen gescheitert: Als wäre die Erstrundenpleite von RB Leipzig im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden nicht bitter genug gewesen, musste der Bundesliga-Aufsteiger sich von dem Zweitligisten auch im Anschluss noch eine Spitze gefallen lassen.

Auf den Siegershirts der Dresdner war zu lesen: "Feldi statt Brause" - eine Anspielung auf die beiden Hauptsponsoren der Klubs.

Die Dresdner Traditionsbrauerei Feldschlößchen, auch "Feldi" genannt, ist Trikotsponsor bei Dynamo, Leipzig wird bekanntermaßen von Brausehersteller Red Bull gefördert.

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Ganz vorne mit dabei bei den Dresdner Feierlichkeiten war im Übrigen einer, der erst im Laufe seiner Karriere Brause gegen Bier eintauschte: Der gebürtige Dresdner Stefan Kutschke spielte von 2010 bis 2013 für Leipzig, seit Januar 2016 läuft er für Dynamo auf.

Persönliche Genugtuung für Stefan Kutschke

Mit seinen zwei Toren in der zweiten Halbzeit rettete er Dresden nach 0:2-Rückstand noch in die Verlängerung und ermöglichte dem Zweitligisten so erst den 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen.

Für den 27 Jahre alten Stürmer war die kleine Pokalsensation eine persönliche Genugtuung.

"Ich habe auch vor dem Spiel noch ein paar Nachrichten bekommen, die mit meiner Zeit in Leipzig zu tun hatten und nicht ganz so schön waren", berichtete Kutschke anschließend bei SPORT1.

Er wolle zwar nicht von einer "Retourkutsche" sprechen, "aber man sollte dann auch Ex-Spieler niemals vergessen".

Nach dem Pokal-Aus will man den Namen Kutschke in Leipzig aber wohl ganz schnell vergessen. Und auch dafür scheint "Feldi statt Brause" ein erfolgversprechenderer Leitsatz.

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