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FBL-WC-2018-NOR-GER
Die norwegische Presse spart nicht mit Kritik © Getty Images

Die norwegische Presse geht nach der 0:3-Pleite hart ins Gericht mit ihrer Nationalelf. Dabei ist von Demütigung und San-Marino-Niveau die Rede.

Nach der 0:3-Niederlage gegen Deutschland geht die norwegische Presse mit ihrem Team hart ins Gericht.

Von einem Duell zwischen "BMW gegen E-Bike" ist die Rede, auch der Trainer wird angezählt.

SPORT1 fasst die Pressestimmen aus Norwegen zusammen:

Aftenposten: "Norwegen wurde niedergemetzelt - und trotzdem glaubt (Nationaltrainer Per-Mathias) Hogmo an eine bessere Zukunft."

Dagbladet: "Chancenlos! Norwegen wurde im Ullevaal auseinandergenommen und gedemütigt. An einen Sieg hatten wohl die wenigsten geglaubt, aber dass es so wenig gab, worüber man sich freuen konnte, ist eine herbe Enttäuschung. Jetzt wollen wir einen Sieg - oder einen neuen Trainer."

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Dagsavisen: "Das war Bundesliga gegen 2. norwegische Division. Das war wie BMW gegen E-Bike. Wir können uns bei den Deutschen nur dafür bedanken, dass sie uns eine Fußballlektion erteilt haben. Die Frage ist nur: Können wir daraus lernen?"

Verdens Gang: "Ein zahmes Norwegen wird von Deutschland bloßgestellt, eine Demütigung. Deutschland war in allen Belangen besser, die Norweger standen wie Salzsäulen daneben. Thomas Müller war der Gigant auf dem Platz. Unter Hogmo ist der Aufzug kaum nach oben gekommen, und jetzt, nach drei Jahren, bittet er um mehr Zeit!"

Viasat-Kommentator Daniel Hoglund: "Das war Mittelmaß gegen Weltklasse, selbst in der dritten Mannschaft der Deutschen hätte keiner der Norweger einen Platz."

TV2-Kommentator Oyvind Alsaker: "0:3 zu Hause, das ist verdammt hässlich. Das war San-Marino-Niveau."

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