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Oslo - Doppeltorschütze Thomas Müller freut sich, dass er wieder seine Ruhe hat. Joachim Löw erlaubt sich eine kleine Spitze gegen den Torjäger. Stimmen nach dem Norwegen-Spiel.

Deutschland ist souverän mit einem 3:0-Sieg in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 gestartet. Doppeltorschütze Thomas Müller freut sich, dass er wieder seine Ruhe hat. Joachim Löw erlaubt sich eine kleine Spitze gegen den Torjäger.

SPORT1 fasst die Reaktionen zum deutschen Sieg zusammen. 

Joachim Löw (Trainer Deutschland): "Es wäre mir lieber gewesen, wenn Thomas Müller bei der EM getroffen hätte, aber heute war es natürlich auch wichtig. Wir haben das gut gemacht und sehr souverän gespielt. Norwegen war heute nicht der stärkste Gegner, aber auch weil wir gut gestanden und den Ball gut laufen gelassen haben."

Oliver Bierhoff (Manager Deutschland): "Es war ein souveräner Sieg, so wollten wir starten. Ich freue mich natürlich, dass Thomas Müller wieder getroffen hat. Er sagt immer, die Tore seien ihm nicht wichtig, aber ich freue mich trotzdem für ihn. Mario Götze hat einen schweren Stand gehabt. Er hat die Aufgabe so erfüllt, wie wir ihm das gesagt haben. Wir haben es geschafft, noch junge Spieler am Ende einzusetzen."

Thomas Müller (bei RTL): "Es gibt immer Punkte, die besser sein müssen, aber grundsätzlich haben wir ein gutes Auswärtsspiel gemacht, so wie wir das wollten. Wir haben Tore erzielt, hätten noch ein paar mehr machen können. Die Richtung hat gestimmt. Wir sind zufrieden, obwohl wir mit der Qualität, die wir haben, auch noch Luft nach oben haben." 

Über seine Tore: "Da war einfach das Quäntchen Glück wieder da, das braucht man als Torjäger eben mal. Ich habe immer gesagt, ich versuche viel und heute hat es geklappt. Es ist natürlich schön, wieder zu treffen. Man hat dann einfach seine Ruhe und kann sich mit den Jungs aufs Fußballspielen konzentrieren."

Joshua Kimmich (bei RTL): "Für mich ist es etwas Besonderes. Ich schieße ja nicht so oft Tore. Schön, dass es heute mal geklappt hat. Wir spielen immer so, dass die Außenverteidiger sehr hoch stehen und die Verteidigung in die Tiefe zwingen. Ich war oftmals rechts frei und konnte flanken, das war ganz ordentlich. Mich freut es, wenn wir so viele junge Spieler auf dem Platz haben."

Mario Götze (bei RTL): "Wir haben von der ersten Minute gezeigt, dass wir drei Punkte haben wollten. Wir wussten, dass es nicht ganz leicht wird bis zum ersten Tor, aber wir haben es sehr, sehr gut gemacht, viel Ballbesitz gehabt, die Räume gut genutzt. Wir haben am Ende souverän und verdient gewonnen. Grundsätzlich fühle ich mich dort (in der Spitze, Anm. d. Red) wohl. Es kommt ein bisschen auf das Spiel an, gerade wenn der Gegner tief steht, ist es enorm schwierig, an Bälle zu kommen. Man versucht immer, aus der Position heraus zu spielen. Das ist mir heute relativ gut gelungen. Natürlich ist es immer ein bisschen schwierig, am Spiel teilzunehmen, aber man schafft Räume für die Mitspieler. Man versucht durch Laufwege, einen Vorteil für die ganze Mannschaft zu schaffen."

Jens Lehmann (TV-Experte bei RTL): "Mario Götze gibt einem immer das Gefühl, dass er nichts macht. Das ist ein bisschen enttäuschend, denn er bekommt immer große Unterstützung von dir (Joachim Löw, Anm. d. Red.) und von der Mannschaft. Alle sagen: Der muss sich jetzt vorbereiten und so weiter. Ich habe keinen Sprint gesehen, ich habe nichts gesehen. Wenn andere reinkommen, so wie Brandt, merkt man, die tun was. Die geben das Gefühl, dass sie dafür kämpfen, wieder aufgestellt zu werden. Bei Mario Götze habe ich im Moment oder schon seit längerem nicht mehr das Gefühl."

Havard Nordtveit (Norwegen): "Wir sind an die viele Kritik gewöhnt von der letzten Qualifikation. Dieses Mal hatten wir ein sehr schweres erstes Spiel gegen Deutschland zu Hause. Das 3:0 war ein verdienter Sieg für Deutschland. Wir wollen jetzt einfach den zweiten Platz sichern und uns qualifizieren."

Rune Jarstein (Norwegen): "Deutschland ist vielleicht die beste Mannschaft der Welt und heute war es schwierig. Wir können die WM erreichen, Deutschland ist die Nummer eins, aber der zweite Platz ist drin. Thomas Müller hat einen Torriecher. Er ist ein guter Spieler und macht viele Tore. Es ist mein Ziel, die Nummer eins zu sein. Heute habe ich gespielt und ich hoffe beim nächsten Länderspiel auch."

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