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Gonzalo Castro will es Bundestrainer Joachim Löw "so schwer wie möglich machen", ihn weiter zu ignorieren. Der BVB-Star ist zuversichtlich, das schnell zu schaffen.

Gehört Gonzalo Castro in die Nationalmannschaft?

Unbedingt, findet Thomas Tuchel, sein Trainer bei Borussia Dortmund, Joachim Löw hat ihn für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele dennoch nicht nominiert.

Castro selbst ist aber zuversichtlich, dass er den Bundestrainer im Laufe der Saison eines Besseren belehren kann.

Castro will es "DFB so schwer wie möglich machen"

"Ich würde mich natürlich freuen, wenn Herr Löw anrufen würde", sagt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler dem Portal Transfermarkt.de: "Ich muss einfach dranbleiben und über die gesamte Spielzeit meine Leistung bringen, um es dem DFB so schwer wie möglich zu machen, mich nicht zu nominieren." 

Castro, der sein bislang letztes Länderspiel 2007 absolviert hat, hat sich beim BVB zum Leistungsträger entwickelt und sich bei Löw wieder ins Gespräch gebracht.

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Löw ist hin- und hergerissen

Er habe ihn "wieder im Blick", erklärte der DFB-Coach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, verwies zugleich aber darauf, dass der Konkurrenzkampf im Mittelfeld eben auch "enorm" sei.

Auch Castro ist das bewusst, weshalb er auch in der Talkrunde 19:09 der Ruhr Nachrichten gelobte, sich weiter durch Leistung empfehlen zu wollen: "Man muss es akzeptieren und einfach weiterarbeiten."

Der Deutsch-Spanier bereut übrigens auch nicht seinen Entschluss, sich seinerzeit für die deutsche Nationalmannschaft entschieden zu haben: "Ich war komplett überzeugt. Es wäre in der spanischen Nationalmannschaft genauso schwer geworden."

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