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Germany v Czech Republic - 2018 FIFA World Cup Qualifier
Mario Götze hing gegen Tschechien im Sturm gänzlich in der Luft © Getty Images

Gegen Tschechien muss Mario Götze wieder auf der ungeliebten Position des Mittelstürmers spielen. Die Statistik stellt dem BVB-Profi kein gutes Zeugnis aus.

Beim lockeren Sieg der Nationalmannschaft gegen Tschechien durfte Mario Götze mal wieder in der Sturmspitze ran, immerhin, und das über 90 Minuten.

Oder soll man sagen musste? Der Weltmeister hing nämlich weitestgehend in der Luft. Mit 24 Ballkontakten hatte Götze nach 90 Minuten sieben weniger als Torhüter Manuel Neuer. 

Zur Halbzeit waren es nur 14 Ballkontakte.

Auch seine Zweikampfbilanz liest sich nicht vorteilhaft: Lediglich 27,3 Prozent der Duelle konnte der 24-Jährige für sich entscheiden. 

Bundestrainer Joachim Löw lobte Götze zumindest zaghaft: "Er hatte eine große Chance in der ersten Halbzeit und hat viel gearbeitet. Das ein oder andere Mal war er zu viel im Abseits. Seine Form ist dennoch ansteigend."

In der Tat lief der gelernte Mittelfeldspieler in der zweiten Halbzeit innerhalb von zwei Minuten relativ plump ins Abseits, was einem gelernten Stürmer unter Umständen nicht passiert wäre.

Dass der Platz an vorderster Front nicht mehr Götzes Lieblingsposition werden wird, so viel dürfte mittlerweile auch Joachim Löw klar werden.

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