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Joachim Löw freut sich über den Sieg, weiß ihn aber richtig einzuordnen © Getty Images

Serravalle - Bei Joachim Löw hält sich die Begeisterung über das 8:0 gegen San Marino und das Traum-Debüt von Serge Gnabry in Grenzen. Der Debütant selbst freut sich. Stimmen.

Weltmeister Deutschland hat seine Pflichtaufgabe gegen San Marino standesgemäß erfüllt und schreitet weiter der WM 2018 in Russland entgegen. (Tabellen der WM-Qualifikation)

Die Freude über den 8:0-Kantersieg hielt sich im Lager des DFB-Teams jedoch in Grenzen. Bundestrainer Joachim Löw und seine Spieler wussten die Partie gegen den Fußball-Zwerg richtig einzuordnen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Das war kein Maßstab", resümierte Löw nach dem Schlusspfiff. Man dürfe die Leistung nicht überbewerten - auch nicht den Auftritt von Serge Gnabry, der ein Traum-Debüt feierte. Lob gab es für den dreifachen Torschützen dennoch.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTL zusammen:

Joachim Löw (Bundestrainer): "Das war natürlich insgesamt kein Maßstab heute, das darf man nicht überbewerten. Die Mannschaft hat versucht, Tore zu erzielen, und das ist ihr auch gelungen. Wenn man dann gute Laufwege hat und schnell spielt, fallen die Tore zwangsläufig. Wir wollten die Gruppe von Anfang an dominieren, das ist uns bislang gelungen."

...über den Dreifach-Torschützen Gnabry: "Er hat schon zuletzt bei Bremen und auch bei uns im Training bewiesen, dass er gut drauf ist und einen guten Abschluss hat. Man darf das wie gesagt natürlich nicht überbewerten, denn unser Gegner hat kaum Gegenwehr geleistet. Es ist sehr gut, dass er reinkommt und direkt drei Tore macht."

...über seinen Rekord mit den meisten Siegen als Bundestrainer: "Ich bin ja schon lange dabei. Es kommen sicher noch ein paar hinzu, aber das ist nicht das Allerwichtigste."

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...über den Besuch beim Papst vor dem Italien-Spiel: "Wir freuen uns alle, eine Audienz bei ihm zu bekommen. Den Vatikan zu besuchen ist für jeden Spieler interessant. Wir werden auch mal gut essen gehen, eine Stadtrundfahrt machen. Rom ist eine schöne, historische Stadt."

Serge Gnabry: "Ich habe natürlich nicht damit gerechnet, beim Debüt drei Tore zu machen. Das freut mich sehr, das waren super Zuspiele. Es freut mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Der Trainer hat gesagt, dass ich mit Selbstbewusstsein agieren und frech spielen soll. Ich denke, das ist mir gut gelungen. Die letzten zwei Jahre waren sehr schwer für mich. Das Selbstbewusstsein wächst mit den Toren, ich habe einen guten Lauf." (Ergebnisse und Spielplan der WM-Qualifikation)

Benjamin Henrichs: "Es ging relativ schnell bei mir, ich habe das noch nicht wirklich realisiert. Da brauche ich noch ein, zwei Nächte. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und es mir leicht gemacht. Serge und ich müssen heute zum Einstieg eine Rede halten oder etwas singen, glaube ich."

Ilkay Gündogan: "Ich werde immer fitter, fühle mich immer wohler. Das liegt natürlich am Verein, aber auch bei der Nationalmannschaft ist es immer ein besonderes Gefühl. Ich habe momentan einfach sehr viel Spaß am Fußball."

Jonas Hector: "Es war nicht einfach, der Platz war sehr tief, sehr rutschig. Dass wir am Ende 8:0 gewinnen, ist natürlich prima."

Pierangelo Manzaroli (Trainer San Marino): "Am Anfang hatte ich Angst, dass es wieder ein 0:13 wird. Danach haben wir es in der ersten Halbzeit besser gemacht. In der zweiten Halbzeit war es ein Klassenunterschied."

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