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Germany v Italy - International Friendly
Marco Reus (l.) absolvierte im letzten Jahr lediglich zwei Länderspiele © Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw plant für den Confed Cup mit Dortmunds Marco Reus. Ein Risiko soll aufgrund seiner Verletzungshistorie aber nicht eingegangen werden.

Marco Reus und die Nationalmannschaft - es ist bis jetzt noch keine Liebesbeziehung.

Bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich fehlte der BVB-Star Bundestrainer Joachim Löw wegen einer Schambeinverletzung. Auch den Titelgewinn 2014 in Brasilien verpasste Reus wegen eines Teilrisses der Syndesmose.

Löw: "Hätte ihn gerne dabei"

Am Rande des DFB-Pokal-Halbfinals des FC Bayern gegen Borussia Dortmund machte Löw dem 27-Jährigen nun Hoffnungen auf eine Nominierung für den Confed Cup, der in diesem Sommer in Russland stattfindet.

"Wir warten die Anfänge im Mai ab und wollen zwei, drei Wochen vor Saisonende dann bewerten. Ich hätte Marco Reus gerne mit dabei, weil er 2014 und 2016 verletzt war", so Löw in der ARD.

Oberste Priorität hat aber auch für Löw die Gesundheit von Reus. Auch in dieser Saison fehlte der Ex-Gladbacher dem BVB unter anderem wegen eines Muskelfaserrisses und anderer muskulärer Probleme wochenlang.

"Wenn er die nächsten Spiele durchhält, dann könnte ihm der Confed Cup guttun. Ich will bei ihm aber keine Risiken eingehen", so Löw weiter.

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