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Russlands Torhüter Igor Akinfejew von einer Leuchtfackel getroffen
Igor Akinfejew musste lange behandelt werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht © getty

Die Partie zwischen Montenegro und Russland wird unterbrochen, nachdem ein Wurfgeschoss Keeper Igor Akinfejew niederstreckt. Später kommt es sogar zum Abbruch.

Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin musste am Freitagabend das EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland in der 67. Minute abbrechen.

Grund waren schwere Zuschauerausschreitungen sowie Auseinandersetzungen zwischen den Spielern auf dem Feld.

Der Unparteiische hatte die Partie in Podgorica bereits in der zweiten Minute für rund eine halbe Stunde unterbrechen müssen, da der russische Nationaltorhüter Igor Akinfejew von einer Leuchtfackel getroffen worden war und anschließend lange behandelt wurde.

Igor Akinfejew wurde in Montenegro von einer Leuchtfackel getroffen
Igor Akinfejew wurde in Montenegro von einer Leuchtfackel getroffen © Sky

Letztendlich musste Akinfejew beim WM-Gastgeber von 2018 aber gegen Ersatzkeeper Juri Lodigin ausgetauscht werden, ehe Aytekin die Partie zunächst fortsetzte.

Medienberichten zufolge wurde Akinfejew, der bei ZSKA Moskau unter Vertrag steht, direkt in ein Krankenhaus gebracht, er erlitt demnach eine Gehirnerschütterung und Brandwunden am Hals.

Nach 66 Minuten wurde dann offenbar erneut ein russischer Spieler von einem Gegenstand getroffen, zudem bekamen sich die Spieler und Ersatzspieler in die Haare.

Vorangegangen war eine Strafstoßentscheidung Aytekins zugunsten der Russen, für die Roman Schirokow aber verschoss.

Ausschreitungen beim Spiel Montenegro gegen Russland in der EM-Qualifikation
Auch auf den Zuschauerrängen kam es zu Ausschreitungen © getty
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