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Italien
Italien qualifizierte sich durch einen Sieg gegen Aserbaidschan für Frankreich © Getty Images

Mit einem Sieg in Aserbaidschan qualifiziert sich Italien für die EM 2016 in Frankreich. Ein Spieler der Gastgeber sieht Rot. Norwegen und Kroatien feiern Pflichtsiege.

Der viermalige Weltmeister Italien hat mit etwas Mühe die vorzeitige Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) geschafft.

In Gruppe H ist die Squadra Azzurra nach dem 3:1 (2:1) in Aserbaidschan mit 21 Punkten nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Im Windschatten Italiens erfüllte auch Norwegen (19) seine Pflicht beim 2:0 (1:0) gegen Malta. Am letzten Spieltag kommt es trotzdem zu einem Fernduell um das zweite Direktticket mit Kroatien, das durch das 3:0 (2:0) gegen Bulgarien auf 17 Punkte erhöhte.

Norwegen muss wegen des verlorenen direkten Vergleichs mit den Kroaten am Dienstag in Rom gegen Italien gewinnen, um aus eigener Kraft die erste Teilnahme bei einer Endrunde seit 2000 sicherzustellen. Kroatien hat auf Malta eine verhältnismäßig einfache Aufgabe. Die Playoff-Teilnahme haben beide bereits sicher.

Eder (11.), Stephan El Shaarawy (43.) und Matteo Darmian (63.) schossen Vize-Europameister Italien zum Sieg in Baku, der Karlsruher Dimitri Nasarow (31.) glich zwischenzeitlich aus. Aserbaidschans Cavid Hüsejnow sah in der 88. Minute die Rote Karte. Das Team von Antonio Conte ist zum sechsten Mal in Folge bei einer EM dabei und zum neunten Mal insgesamt.

Für Norwegen schossen Alexander Tettey (19.) und Alexander Söderlund (52.) den überaus wichtigen Sieg heraus. Die Kroaten stellten die Weichen bereits in der 2. Minute durch den früheren Wolfsburger Ivan Perisic auf Sieg. Ivan Rakitic von Champions-League-Sieger FC Barcelona (42.) und Nikola Kalinic (81.) erhöhten. Kroatiens Duje Cop (89.) sah kurz vor Schluss die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

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