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Vedad Ibisevic
Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic (r.) spielte mit Bosnien-Herzegowina nur remis gegen Irland © Getty Images

Die erste EM-Teilnahme des mit zahlreichen Bundesliga-Legionären gespickten Teams von Bosnien-Herzegowina gerät ins Wanken. Dzeko kontert Irlands späten Treffer.

Die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina muss um die erstmalige Teilnahme an einer EM-Endrunde bangen.

Im Playoff-Hinspiel kam die mit fünf Bundesliga-Legionären gespickte Mannschaft von Trainer Mehmed Bazdarevic gegen Irland nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Den Osteuropäern droht im Rückspiel am Montag in Dublin das gleiche Schicksal wie vor vier Jahren, als das EM-Ticket in den Playoffs gegen Portugal verspielt wurde.

Robbie Brady schockte die Bosnier mit dem bitteren Gegentor (82.), dem ehemaligen Wolfsburger Edin Dzeko gelang immerhin noch der Ausgleich (85.) für Bosnien. Irland hatte in der Gruppe Rang drei hinter Deutschland und Polen belegt.

Fans von Bosnien-Herzegowina
Vor dem Spiel zogen bosnische Fans mit bengalischen Feuern zum Stadion © Getty Images

Auf dem Weg zum Stadion brannten Fans der bosnischen Auswahl bengalische Feuer ab.

In der "Hölle von Zenica" waren die Gastgeber angetreten, um wie vor zwei Jahren bei der erstmals geglückten WM-Qualifikation "Geschichte zu schreiben". Entsprechend bemüht begannen die Bosnier, fanden gegen sehr defensiv eingestellte Iren aber kaum ein Mittel. Chancen waren in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten Mangelware.

Auch nach dem Seitenwechsel erspielte sich Bosnien ein Übergewicht, zog daraus aber kein Kapital. Stattdessen nutzten die Iren einen Konter, um das wichtige Auswärtstor zur erzielen: Brady setzte sich stark über die rechte Außenbahn durch und traf zur schmeichelhaften Führung. Dezko war es kurz darauf zu verdanken, dass die Hypothek für das Rückspiel nicht noch größer ausfiel.

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