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Andrej Jarmolenko
Andrej Jarmolenko bejubelt seinen Führungstreffer gegen Slowenien © Getty Images

Die Osteuropäer befinden sich nach einem Sieg gegen Slowenien auf EM-Kurs. Für Kevin Kampl und Co. rückt die Teilnahme an der Endrunde in Frankreich in weite Ferne.

Die ukrainische Nationalmannschaft ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat einen großen Schritt auf dem Weg zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich gemacht.

In Lwiw setzten sich die Gastgeber im Playoff-Hinspiel gegen Slowenien mit 2:0 (1:0) durch und fahren mit einem guten Polster zum Rückspiel am Dienstag (20.45 Uhr) nach Maribor.

Andrij Jarmolenko (22.) und Jewhen Selesnjow (54.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Michail Fomenko. Für die Ukraine, bei der letzten EM zusammen mit Polen Gastgeber, wäre es die erste sportliche Qualifikation für eine Endrunde der besten europäischen Mannschaften.

Die Slowenen, bei denen die Bundesliga-Profis Kevin Kampl von Bayer Leverkusen und Miso Brecko vom 1. FC Nürnberg in der Startformation standen, waren bisher nur 2000 beim Turnier in Belgien und den Niederlanden am Start gewesen.

Die Ukraine beherrschte die Partie fast nach Belieben, Sloweniens Offensive um den Ex-Kölner Milivoje Novakovic blieb blass. Der Führungstreffer durch Jarmolenko, der seinen 21. Treffer im Nationaltrikot erzielte, war dann auch mehr als verdient.

Mit dem schnellen zweiten Treffer zu Beginn der zweiten Hälfte erstickten die Gastgeber jegliche Hoffnung auf eine Wende in der einseitigen Partie im Keim.

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