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Romania v Albania - Group A: UEFA Euro 2016
Der gebürtige Italiener Giovanni De Biasi (m.) singt die albanische Nationalhymne © Getty Images

Albaniens Trainer strahlt nach dem historischen EM-Sieg seiner Mannschaft vor Glück. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen will der Außenseiter jetzt das Turnier aufmischen.

Giovanni De Biasi hat nach dem ersten EM-Sieg der Albaner die historische Bedeutung für das ganze Volk betont.

"Wir haben damit alle Albaner auf der ganzen Welt glücklich gemacht", sagte der 60 Jahre alte Italiener nach dem 1:0 (1:0) im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien. Ob die Albaner mit drei Punkten als einer der vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale einziehen werden, ist allerdings noch offen.

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Dennoch will De Biasi im "Turniermodus" bleiben: "Wir werden hoffen. Und wir werden uns in den nächsten Tagen so vorbereiten, als ob wir spielen werden", sagte der Coach: "Sollten wir es schaffen, können wir jedem Team Probleme bereiten. Jetzt haben wir noch mehr Selbstvertrauen."

Albanische Fans feiern in Tirana

In Tirana haben tausende Fans den Sieg der albanischen Nationalmannschaft gefeiert. Schon Minuten nach dem überraschenden Erfolg in Lyon war der Mutter-Teresa-Platz in der Hauptstadt überfüllt, zu den Klängen eines Hupkonzertes wurden Nationalflaggen geschwenkt.

"Goooooooooool", twitterte nach dem Schlusspfiff auch Albaniens Ministerpräsident Edi Rama. Den entscheidenden Treffer zum ersten EM-Erfolg für den Außenseiter hatte Stürmer Armando Sadiku vom FC Vaduz aus Liechtenstein in der 43. Minute erzielt.

Durch ihren Sieg rückten die Albaner in der Gruppe A mit drei Punkten auf den dritten Platz vor. Abhängig von den weiteren Ergebnissen in der Gruppenphase haben sie noch eine kleine Chance, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.

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