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Kingsley Coman und Antoine Griezmann
Kingsley Coman (u. Mitte) macht Antoine Griezmann (l.) den Platz in der Startelf streitig © Getty Images

Marseille und Paris - Nach dem wackligen Eröffnungsspiel diskutiert Frankreich über Pogba und Griezmann. Bayern-Profi Kingsley Coman könnte von einer Umstellung profitieren.

Pogba und Griezmann. Griezmann und Pogba.

Wenn sich Frankreichs alte Helden wie Youri Djorkaeff, Bixente Lizarazu, Frank Lebouef fein aufgebrezelt im französischen Fernsehen die Ehre geben, dreht sich die Diskussion nach kürzester Zeit um diese beiden Namen.

Der glückliche 2:1-Sieg gegen Rumänien im Auftaktspiel hat die französische Öffentlichkeit nicht beruhigt. Vor allem die beiden potenziellen Superstars Paul Pogba und Antoine Griezmann stehen in der Kritik - und könnten von Nationaltrainer Didier Deschamps im zweiten Gruppenspiel gegen Albanien (ab 21 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) sogar "geopfert" werden.

"Für mich zählt nur die Leistung. Sie haben keine Garantie auf einen Stammplatz", sagte Deschamps nach dem Rumänien-Spiel.

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Deschamps schwärmt von Coman

Und als Ersatz für Griezmann kommt einer in Frage, den die deutschen Fans aus der Bundesliga kennen: Kingsley Coman vom FC Bayern.

"Er hat eine besondere Gabe im Dribbling. Er ist auch pfeilschnell und trifft das Tor", schwärmte Deschamps von Coman.

Der wurde am Montag 20 Jahre alt. Gemeinsam mit dem ebenfalls erst 20 Jahre alten Anthony Martial von Manchester United könnte er die Außenbahnen beackern, falls Deschamps tatsächlich wie spekuliert vom 4-3-3 auf ein 4-2-3-1 umstellt.

Griezmann und Pogba in der Kritik

Als Streichkandidaten gelten ausgerechnet Griezmann und Pogba. Beide sind zumindest für die französische Werbeindustrie die Gesichter des Turniers. Beide wurden aber auch gegen Rumänien vorzeitig ausgewechselt. Und das völlig zu Recht.

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Griezmann fehle nach 62 Pflichtspielen bei Atletico Madrid und mit der Nationalmannschaft die Frische, stellt L’Equipe fest. Pogba fehlte gegen die Rumänen vor allem die Bindung zum Spiel.

Gegen die Albaner setzt ganz Frankreich deshalb wieder auf Dimitri Payet, den Helden des Auftaktspiels. Dank ihm würde den Franzosen ein Sieg gegen den krassen Außenseiter ziemlich sicher zum Weiterkommen genügen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Frankreich: Lloris - Sagna, Rami, Koscielny, Evra - Pogba (Martial), Kanté, Matuidi - Griezmann (Coman), Giroud, Payet

Albanien: Berisha - Hysaj, Aliji, Mavraj, Agolli - Kukeli, Abrashi - Roshi, Taulant Xhaka, Lenjani – Sadiku

Schiedsrichter: William Collum (Schottland) 

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