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Albaniens Kapitän Lorik Cana schwächt sein Team gegen die Schweiz mit einem Platzverweis der kuriosen Art. Das Gelächter lässt nicht lange auf sich warten.

Das hat sich Albaniens Lorik Cana sicher ganz anders vorgestellt: Der Kapitän der albanischen Nationalmannschaft wurde bei seinem EM-Debüt gegen die Schweiz schon nach 35 Minuten zum Duschen geschickt - und das wegen eines Handspiels, wie es unnötiger kaum hätte sein können.

Im Zweikampf mit Gegenspieler Haris Seferovic kam der 86-malige Nationalspieler unglücklich zu Fall. Doch statt auf den Pfiff des Schiedsrichters zu warten, machte sich Cana lang und länger, um im Liegen mit seinem linken Arm nach dem Ball zu hechten.

Dumm nur, dass der Schiedsrichter nicht das vermeintliche Foulspiel des Stürmers ahndete. Stattdessen wertete er die Rettungsaktion des albanischen Kapitäns als absichtliches Handspiel und zeigte Cana folgerichtig die zweite gelbe Karte. Für den 32-Jährigen war die Partie damit schneller beendet, als erwartet.

Wie sehr Cana dem Duell gegen die Eidgenossen entgegen gefiebert haben muss, zeigt ein Blick auf seine Geschichte, denn wie die meisten seiner Teamkollegen ist Cana in der Schweiz aufgewachsen und kannte die meisten Schweizer Spieler deshalb persönlich.

Doch nicht nur das: Das Spiel gegen seine ehemaligen Kollegen fand ausgerechnet auch noch in dem Land statt, in dem der Innenverteidiger einst zum Weltklasse-Verteidiger aufstieg. Eigentlich die perfekte Ausgangsposition für ein großes Match, die Cana jedoch im wahrsten Sinne des Wortes aus der Hand gab. 

Im Netz ließ der Spott nicht lange auf sich warten: 

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