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Nach dem überzeugenden Triumph gegen Ungarn träumt Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots von Größerem. Ein Endspiel gegen die DFB-Elf könnte "etwas sehr schönes werden."

Belgiens Trainer Marc Wilmots träumt nach dem Einzug ins EM-Viertelfinale von einem Endspiel gegen Deutschland. "Das wäre natürlich genial. Das könnte ein sehr schönes Spiel werden", sagte Wilmots nach dem überzeugenden 4:0-Erfolg seiner Roten Teufel im Achtelfinale gegen Ungarn. Doch zunächst "kümmern wir uns nur darum, immer in die nächste Runde zu kommen".   

Belgien qualifizierte sich erstmals seit 1980 für die Runde der letzten Acht bei einer EM-Endrunde. Damals schaffte es das Team bis ins Endspiel, das gegen Deutschland 1:2 verloren ging.

"Wir versuchen natürlich, ins Finale zu kommen", sagte Spielmacher Kevin De Bruyne und bezeichnete den Viertelfinal-Einzug als "Etappe auf dem Weg" dorthin.

Gegner in der Runde der letzten Acht ist am Freitag in Lille der EM-Debütant Wales. "Sie haben mit Aaron Ramsey und Gareth Bale zwei fantastische Spieler", sagte Wilmots und erinnerte an die beiden Spiele in der EM-Qualifikation: "Wir hatten viele Probleme gegen sie ein Tor zu schießen." Zu Hause spielte Belgien 0:0, in Wales unterlag das Wilmots-Team durch einen Treffer von Bale mit 0:1.

Am Sonntagabend überzeugte der Titelanwärter mit Vollgas-Fußball und spielte die ungarische Mannschaft der deutschen Trainer Storck und Andreas Möller phasenweise an die Wand. Selbst die Treffer von Toby Alderweireld (10.), Michy Batshuayi (78.), Eden Hazard (79.) und Yannick Carrasco (90.+1) gaben die Überlegenheit der Belgier noch ungenügend wieder.

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