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Cristiano Ronaldo (l.) bekommt Rückendeckung von seinem Trainer Fernando Santos © Getty Images

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo erntet für seine Kritik an Island Hohn und Spott. Sein Nationaltrainer verteidigt ihn - und unterstellt Island mangelndes Fair Play.

Auch drei Tage nach ihrem Abpfiff schlägt die EM-Partie zwischen Portugal und Island (1:1) noch hohe Wellen. Der Grund: Cristiano Ronaldos Kritik an der Spielweise und dem Jubel der Isländer.

Der wegen seiner für respektlos befundenen Wortwahl heftig kritisierte Superstar von Real Madrid hat nun Rückendeckung von seinem Nationaltrainer Fernando Santos erhalten.

Dieser führte Ronaldos Aussagen auf Provokationen seitens der Isländer zurück - und unterstellte den Nordeuropäern einen Mangel an Fair Play.

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"Ich muss manchmal lachen, wenn die Leute von Fair Play sprechen. Wir können das Fair Play nicht respektieren, wenn es der Gegner ebenso wenig respektiert", meinte Santos auf einer Pressekonferenz am Freitag.

Der Underdog aus Island habe laut dem 61-Jährigen das gesamte Spiel damit verbracht, Ronaldo sowie auch Abwehrmann Pepe zu provozieren. "Das auch schon vor dem Spiel der Fall", erinnerte Santos an die Worte seines isländischen Trainer-Kollegen Lars Lagerbäck, der Ronaldo unter anderem als "Schauspieler" bezeichnet hatte.

"Außerdem sind wir auch nur Menschen mit Gefühlen und können diese in hitzigen Situationen zum Ausdruck bringen", sagte Santos.

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Ronaldo hatte nach dem enttäuschenden 1:1 über die Isländer gesagt: "Sie haben gefeiert, als hätten sie die Champions League gewonnen. Das zeugt von schwacher Mentalität. Deswegen werden sie nichts erreichen."

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